FCN: Klose ist vom kommenden Gegner „richtig begeistert“

Florian Flick gilt bei Eintracht Braunschweig mittlerweile als „Herzstück“.

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Nach der Länderspielpause heißt es für den 1. FC Nürnberg, dort weiterzumachen, wo man zuletzt aufgehört hat. Vor allem beim 3:0-Heimerfolg gegen Kaiserslautern wusste der FCN zu überzeugen. Kombiniert mit dem 2:3-Auswärtssieg in Kiel eine Woche zuvor ist man das einzige Team der 2. Bundesliga, das die vergangenen beiden Partien erfolgreich gestalten konnte.

In den nächsten fünf Spielen trifft der Club auf fünf Teams (Braunschweig, Dresden, Bielefeld, Magdeburg und Fürth), die allesamt noch mitten im Kampf um den Klassenerhalt stecken. „Wir wissen, welche Gegner jetzt anstehen“, hofft Miroslav Klose auf viele Punkte. Dass dies nicht so einfach wird, prognostiziert er bereits für den kommenden Samstag, wenn man bei der Eintracht gastiert.

Begeisterter Klose

„Ich habe mir das Spiel gegen Hannover angeschaut“, verfolgte Klose die letzte Partie der Löwen live im TV. Zwar verlor der Tabellendreizehnte, Nürnbergs Trainer war dennoch sehr angetan vom Auftreten: „Ich war richtig begeistert von Braunschweig – muss ich wirklich sagen, sowohl wegen der Intensität als auch fußballerisch.“

In Braunschweig ist seit zwei Partien Lars Kornetka als Cheftrainer im Amt, der derzeit noch parallel bei Ralf Rangnick in Österreich als Co-Trainer tätig ist. „Das hat man schon gesehen und gespürt“, nahm Klose ein anderes Bild der Eintracht wahr. Tatsächlich schaffte es Braunschweig trotz der unglücklichen 0:1-Niederlage, dem Aufstiegskandidaten aus Hannover alles abzuverlangen. Die Niedersachsen verzeichneten zuvor noch in keinem Heimspiel eine so geringe Passquote, weniger Expected Goals und spielten mehr lange Bälle als gegen Braunschweig. „Es ist nicht so selbstverständlich, dort so aufzutreten. Deswegen kommt da ein bisschen was auf uns zu“, blickt Klose auf das Duell.

Wiedersehen

Unter dem Braunschweiger Trainerwechsel profitierte unter anderem auch Ex-Nürnberger Florian Flick. Beide Partien unter Kornetka durfte er über die volle Distanz absolvieren, zuvor stand er im November letztmals über 90 Minuten auf dem Feld. Nachdem er sich vor der Winterpause am Oberschenkel verletzt hatte, saß er in den letzten Wochen oftmals auf der Bank. „Die Verletzung war nicht ganz einfach, gerade dann auch wieder auf das Level zu kommen“, sagt der 25-Jährige gegenüber der Braunschweiger Zeitung.

Sein neuer Coach ist hingegen voll des Lobes – vor allem für das Duo (zusammen mit Max Marie) im defensiven Mittelfeld vor der Abwehr: „Die Doppel-Sechs ist unser Herzstück, weil sie alles in unserer Spielweise verbindet. […] Bislang machen die beiden das ausgezeichnet.“