Laimer statt Flick: 2. Liga-Trainer betreut parallel Nationalteam

Der Braunschweiger kümmert sich um Spieler vom FC Bayern, Borussia Dortmund, RB Leipzig & Co., bevor es gegen den FCN geht.

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Foto: DO IT NOW Media

FCN entspannt in die Länderspielpause

Dank der jüngsten zwei Siege über Holstein Kiel und 1. FC Kaiserslautern kann der 1. FC Nürnberg beruhigt in die Länderspielpause gehen. Schließlich beträgt der Abstand auf den Abstiegsrelegationsplatz inzwischen acht Punkte. Zudem konnte man als Tabellenneunter noch viele andere Mannschaften hinter sich lassen. Dementsprechend scheint der Abstiegskampf sieben Spieltage vor Schluss kein Thema mehr zu werden.

Braunschweig fehlt Cheftrainer

Aufgrund der nun begonnenen Länderspielpause bleibt dem FCN Zeit, sich zwei Wochen lang auf die nächste Aufgabe vorzubereiten – wenngleich Miroslav Klose im Training zunächst auf gleich neun Nationalspieler verzichten muss. Der kommende Gegner Eintracht Braunschweig, der sich als Tabellendreizehnter noch mitten im Abstiegskampf befindet, muss während der Länderspielpause sogar zeitweise auf seinen Cheftrainer verzichten.

Kornetka betreut Laimer & Co.

So wird Lars Kornetka, der die Löwen seit zwei Spielen betreut, seiner Mannschaft um Ex-Nürnberger Florian Flick vorübergehend fehlen und sich stattdessen um Spieler wie Konrad Laimer (FC Bayern), Carney Chukwuemeka (Borussia Dortmund) oder auch Christoph Baumgartner (RB Leipzig) kümmern. Denn der 48-Jährige arbeitet seit 2022 unter Ralf Rangnick als Co-Trainer der österreichischen Nationalmannschaft und hat dementsprechend derzeit zwei Jobs gleichzeitig zu händeln.

Kein Einfluss auf Spielvorbereitung gegen FCN

„Wir haben am Mittwoch noch ein Testspiel, dann haben wir ein paar Tage frei“, verabschiedet sich Kornetka nach dem Duell mit Arminia Bielefeld Richtung Wien. „In den freien Tagen werde ich dann zur Nationalmannschaft reisen und sie unterstützen.“ Am Freitag geht es für Österreich dann gegen Ghana, am Dienstag gegen Südkorea. Die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg soll darunter aber nicht leiden: „Wenn wir uns am Montag in Braunschweig alle wieder treffen, bin ich wieder am Start“, wird Kornetka offenbar nur beim ersten Test der Österreicher gegen Ghana anwesend sein.

Kuriose Gemengelage

Eine Gemengelage für einen Trainer der 2. Bundesliga, wie man sie wohl nur selten sieht und die dementsprechend kurios ist – die aber letztlich keine Auswirkungen oder gar Vorteile für den FCN zu haben scheint: „Ja, das kriege ich hin. Es ist halt so, wie es ist. Es macht auch Spaß“, war Kornetka am Sky-Mikrofon frohen Mutes ob seiner beiden Jobs in Braunschweig und Österreich.