Endlich Comeback für Emreli
Auf diesen Moment hatte Mahir Emreli so lange hingefiebert: Nachdem der ehemalige Stürmer des 1. FC Nürnberg acht Spiele in Folge nicht mehr im Kader stand, durfte er beim Heimspiel des 1. FC Kaiserslautern gegen Hertha BSC endlich seine Rückkehr feiern. In der 63. Minute wurde der 28-Jährige bei der 0:1-Niederlage eingewechselt – und konnte auf Anhieb für Wirbel sorgen: „Ich fand, er kam richtig gut ins Spiel rein“, lobte ihn sein Trainer Torsten Lieberknecht nach der Partie.
Weinender Emreli
Doch das Glücksgefühl, erstmals seit August wieder auf dem Platz zu stehen, endete für Emreli nach gerade einmal 15 Minuten schon wieder. Der 25-fache FCN-Profi musste aufgrund einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden – unter Tränen verließ der sichtlich enttäuschte Linksfuß das Feld. „Das ist die Tragik, die ihn ereilt hat und die uns traurig macht“, drückte Lieberknecht sein Mitgefühl mit seinem Schützling aus.
Maximal unglücklicher Zeitpunkt
Für Emreli kommt dieser Ausfall zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Einerseits hatte er sich endlich wieder in den Kader zurückgekämpft: „Wir haben eine gute Basis gefunden, dass er diesen Weg zurück in die Mannschaft gefunden hat“, so Lieberknecht. Andererseits wird er damit aller Voraussicht nach auch in der kommenden Länderspielpause für Aserbaidschan fehlen – wenngleich über die Schwere der Verletzung noch nichts Konkretes bekannt ist. „Wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist. Aber wir müssen die ärztlichen Untersuchungen abwarten.“ In diesem „schwierigen Moment“ wolle man den Spieler weiter unterstützen.
Nur vier Einsätze
Emrelis Tränen nach zu urteilen ist dieser erneute Rückschlag besonders bitter. Damit bleibt er seit seinem Wechsel im Sommer vom 1. FC Nürnberg zum 1. FC Kaiserslautern bei lediglich vier Einsätzen nach zwölf Spieltagen – ein Transfer, der bislang unter keinem guten Stern steht.



