Wechselt die Abwehrzentrale des FCN?
Offenbar könnte dem 1. FC Nürnberg – neben den zu erwartenden Abgängen der Leihspieler auf den Außenverteidigerpositionen – in diesem Sommer auch die Abwehrzentrale wegbrechen. Wie die BILD berichtete, sollen mit Vereinen wie Mainz, Gladbach und Augsburg mehrere Bundesligisten an Fabio Gruber interessiert sein. Insofern dürfte ein Abschied des 24-jährigen Kapitäns bei einem passenden Angebot wohl kaum zu verhindern sein.
Lochoshvili ließ Zukunft offen
Befürchten muss der FCN – schon allein aufgrund seiner äußerst starken Saison – offenbar auch den Abgang von Innenverteidiger Luka Lochoshvili. Obwohl der 27-Jährige erst vor der Saison ins Frankenland wechselte, könnte nach nur einem Jahr schon wieder die Trennung folgen. Im März ließ der Georgier seine Zukunft jedenfalls noch offen: „Ich weiß es nicht“, entgegnete er damals auf die Frage, ob er auch in der kommenden Saison noch für den Club spielen werde.
Interesse aus England
Zahlungskräftige Abnehmer soll es für Lochoshvili jedenfalls geben. Wie der Kicker in seiner Donnerstagsausgabe schrieb, sollen insbesondere englische Vereine Interesse am robusten Abwehrspieler zeigen. Aufgrund seines bis 2029 laufenden Vertrags hätte der FCN allerdings theoretisch alle Trümpfe in der Hand, eine angemessene Ablösesumme zu verlangen – insofern keine Ausstiegsklausel in seinem Arbeitspapier verankert sein sollte.
Erneuter Umbruch beim FCN?
Während man mit den Abgängen der Leihspieler bereits rechnen konnte, wäre insbesondere der Verlust des inzwischen gut eingespielten Innenverteidiger-Duos ein großer Einschnitt für den 1. FC Nürnberg. Trainer Miroslav Klose ist allerdings weiterhin guter Dinge, dass nicht allzu viele Stammspieler den Club verlassen werden: „Momentan rechnen wir nicht damit, dass es so ein Umbruch wird wie in den letzten zwei Jahren“, sagte der FCN-Trainer den Nürnberger Nachrichten: „Davon gehe ich Stand jetzt einfach aus.“
Doch schon der Abgang von Tom Baack zum SC Paderborn erwischte den 47-Jährigen kalt: „Ich war auch überrascht. [..] Nein, das passt mir nicht wirklich, das ist sehr ärgerlich für uns.“


