Bislang keine Spielpraxis für Kukucka
Da Michal Kukucka seit seinem Wechsel aus der Slowakei zum 1. FC Nürnberg im Sommer 2024 in anderthalb Jahren lediglich auf einen einzigen Profi-Einsatz kam, erfolgte im Winter eine Leihe zum slowenischen Erstligisten FC Koper. Für Joti Chatzialexiou war es „wichtig, dass er auch regelmäßig auf Spielpraxis kommt“, nachdem der slowakische Torhüter zuvor „in den vergangenen eineinhalb Jahren durch unser Torwarttraining gute Fortschritte in seiner Entwicklung gemacht“ habe, wie der Sportvorstand im Zuge des Transfers auf FCN.de mitteilte.
Ein Vorhaben, das bislang allerdings noch nicht aufgeht. Denn beim aktuellen Tabellendritten wartet Kukucka weiterhin auf seine erste Spielminute. In allen vier Partien seit seiner Ankunft musste der 23-Jährige auf der Bank Platz nehmen. Offenbar gibt es derzeit kein Vorbeikommen an Stammtorhüter Metod Jurhar, der in allen 22 Ligaspielen zwischen den Pfosten stand und statistisch zu den besten Schlussmännern der Liga zählt.
Keine günstigen Aussichten
„Koper hatte in der ersten Saisonhälfte mit Metod Jurhar einen der besten Torhüter der nationalen Meisterschaft in seinen Reihen“, schrieb das slowenische Portal „Nogomania“ im Januar, als die Leihe Kukuckas bekannt wurde. Angesichts der aktuellen Rolle als Nummer zwei erscheint es nun rückblickend umso fraglicher, warum Kukucka diesem Wechsel zustimmte. Denn wie zuvor in Nürnberg wirken auch in Slowenien die Aussichten auf die gewünschte Spielpraxis derzeit nicht sonderlich günstig.
Insofern bleibt abzuwarten, wie sich Michal Kukuckas Situation beim 1. FC Nürnberg im Sommer entwickelt – dann wahrscheinlich mit fast zwei Spielzeiten ohne nennenswerte Profi-Einsätze. Erst vor wenigen Wochen kündigte er in einem Interview mit MY Trenčín noch an, den Konkurrenzkampf um das FCN-Tor aufnehmen zu wollen: „Ab der neuen Saison möchte ich nach Nürnberg zurückkehren und um meinen Platz kämpfen“. Vorerst muss Kukucka allerdings darum kämpfen, bei seiner Leihstation beim FC Koper überhaupt zu Einsatzminuten zu kommen.



