Großer Name
Zu Miroslav Klose – und wie besonders es ist, gegen ihn anzutreten – wird auch regelmäßig der gegnerische Trainer des 1. FC Nürnberg befragt. Schließlich steht ein Weltmeister ansonsten eher selten an der Seitenlinie der 2. Bundesliga, was dem FCN allein aufgrund seines Legendenstatus große Aufmerksamkeit verschafft.
Kindheitsheld
Das neueste Beispiel ist Ron Schallenberg. Der Schalker Leistungsträger äußerte sich im vereinseigenen Podcast über den Nürnberger Coach. Bei der Frage, wen er als Kindheitsheld hatte, sagt der 27-Jährige ohne zu überlegen: „Miroslav Klose!“ Für ihn sind die Duelle gegen den Club deshalb besonders. „Wir haben erst gegen Nürnberg gespielt, wo er Trainer ist“, denkt er an das direkte Aufeinandertreffen Mitte Dezember.
(Zu) viel Respekt
Als Hundetrainer Martin Rütter, der als Schalke-Fan ebenfalls Gast im Podcast war, über Klose sagt, dass „er viel lustiger ist, als man denkt“, kann Schallenberg dazu nichts sagen. Sein Respekt vor dem 47-Jährigen sei viel zu groß: „Ich traue mich immer nicht, mit ihm zu reden.“
In der vergangenen Saison, beim Schalker 3:1-Erfolg im Rückspiel, verhielt es sich ähnlich: „Ich habe ihm letzte Saison einmal nach dem Spiel die Hand gegeben. Da hat er mir zum Sieg gratuliert. Ich habe Danke gesagt und bin ganz schnell weggegangen, weil ich nichts Falsches sagen wollte.“
Vor Iniesta und Xavi
Als andere Vorbilder nennt Schallenberg die beiden Barcelona-Legenden Xavi und Iniesta: „Aber die werde ich wohl nicht mehr kennenlernen.“ Ganz im Gegensatz zu Miroslav Klose. Beim nächsten Aufeinandertreffen, wenn Schalke am 33. Spieltag in Nürnberg gastiert, hat der Mittelfeldspieler die nächste Gelegenheit, mit dem FCN-Coach ein paar Worte zu wechseln. „Also er ist wirklich ein ganz großes Idol von mir“, kommt er aus dem Schwärmen gar nicht heraus. Der Trainer des Clubs wird hingegen vor allem hoffen, ein besseres Ergebnis als beim letzten Aufeinandertreffen einzufahren.



