Serra bereut FCN-Leihe – fühlt sich aber wohl in Dänemark

Der ehemalige Nürnberger wartet seit über zwei Jahren auf ein Ligator, ist aber trotz wenig Einsatzzeit zufrieden.

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Foto: DO IT NOW Media

Flop

Mit der Empfehlung von 37 Toren in der 2. Bundesliga und immerhin 26 Bundesliga-Einsätzen wechselte Janni Serra im Sommer 2024/25 auf Leihbasis zum 1. FC Nürnberg. „Wir hatten auf der Position des Stürmers noch Handlungsbedarf und sind sehr glücklich darüber, dass wir mit Janni Serra eine weitere Lücke in unserem Kader schließen konnten“, freute sich der damalige FCN-Sportdirektor Olaf Rebbe über die Verpflichtung.

Angekommen ist der 16-fache U21-Nationalspieler Deutschlands bei den Franken jedoch nie. Nicht ein einziges Mal stand er in der Startelf – und konnte in seinen neun Kurzeinsätzen auch keine Werbung dafür betreiben, sodass er am Ende zumeist nicht im Kader stand und den Club nach der Saison wieder zurück zu seinem Stammverein Aarhus GF nach Dänemark verließ.

Rückkehr als Fehler

Wie das dänische Fußball-Nachrichtenportal campo.dk berichtet, betrachtet auch Serra die Leihe nach Nürnberg als Fehler und bereut seine Rückkehr nach Deutschland, wo er zuvor unter anderem für Holstein Kiel und Arminia Bielefeld deutlich erfolgreicher war.

Wenig Einsatzzeit

Zurück in Dänemark haben sich Serras Einsatzzeiten im Vergleich zu seiner Zeit beim Club kaum verändert. Zwischenzeitlich blieb er in der heimischen Superliga, in welcher Aarhus Tabellenführer ist, fast drei Monate ohne Einsatz, stand noch nicht ein einziges Mal in der Startelf und konnte auch noch keinen Scorerpunkt verzeichnen. Überraschenderweise scheint der 27-Jährige mit seiner Situation aber einverstanden zu sein.

Laut campo.dk fühlt er sich bei seinem Verein wohl und pflegt trotz seiner sehr geringen Spielzeit ein gutes Verhältnis zu seinem Trainer Jakob Poulsen. Serra soll davon überzeugt sein, auch sportlich für seine Mannschaft in der Rückrunde eine wichtige Rolle einzunehmen, um den ersten Meistertitel seit der Saison 1985/86 einzufahren. Sein letztes Ligator liegt jedoch mittlerweile bereits über zwei Jahre zurück, was sich in diesem Jahr in Aarhus, wo er Vertrag bis 2027 hat, ändern soll.