Ratloser FCN: „Ich habe keine Ahnung, woran das liegt“

Nach dem nächsten Rückschlag können sich selbst die Spieler die Formschwankungen nicht erklären.

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Auf und Ab

Die Amtszeit von Miroslav Klose beim 1. FC Nürnberg bleibt nach wie vor von Auf und Abs geprägt. Guten Phasen folgen schlechte Phasen – und andersherum. Was in der 2. Bundesliga ein Stück weit normal ist, scheint beim FCN jedoch besonders stark ausgeprägt. Mit lediglich acht Punkten aus acht Rückrundenspielen und zuletzt enttäuschenden Leistungen befindet man sich derzeit mal wieder in einem weniger erfolgreichen Momentum.

Falsche Entscheidungen

Auch Nürnbergs Spielmacher Julian Justvan ist von der Inkonstanz genervt: „Das darf nicht passieren. Und das passiert zu oft. Und das ist extrem nervig, weil wir eine Riesenqualität haben.“ Qualität, die ihm zufolge locker dafür reichen müsste, um sich über den Klassenerhalt keine Sorgen zu machen.

Dass man derzeit dennoch – mal wieder – den eigenen Ansprüchen nicht gerecht wird, hat für Justvan viel mit unnötigen falschen Entscheidungen auf dem Feld zu tun. Beispielsweise wenn man das Dribbling gegen drei Gegenspieler sucht oder den komplizierten Pass wählt, anstatt die einfachere, aber sichere Lösung zu spielen. Das führt dazu, dass sich eine gewisse Unsicherheit auf dem Feld breit macht.

Ratlos

„Wenn ich einen Erklärungsansatz hätte, hätte ich der Mannschaft gesagt, wie wir es besser machen“, kann sich auch FCN-Torwart Jan Reichert die Formschwankungen seiner Mannschaft nur bedingt erklären. Gegen Düsseldorf prangert er unter anderem die „fehlende Energie“ bei seinen Vorderleuten an. Warum das so war – und warum man derzeit zu wenig punktet – scheint auch Reichert langsam ratlos zu machen: „Ich habe keine Ahnung, woran das liegt.“

Das Gute aus Nürnberger Sicht ist, dass die Mannschaft in Partien, in denen der Druck sehr groß ist, schon oft ein anderes Gesicht zeigen konnte. Das wird auch am Samstag in Kiel benötigt, um die Stimmung nicht komplett ins Negative kippen zu lassen.