Tiefe Fleischwunde
Es war ein Schockmoment für Eintracht Braunschweig beim 2:0-Heimsieg über den 1. FC Kaiserslautern: Kurz vor der Halbzeit musste Florian Flick, der vom 1. FC Nürnberg ausgeliehen ist, nach einem Zusammenprall im Mittelfeld auf einer Trage vom Platz gebracht und ausgewechselt werden. Offenbar bekam der 25-jährige Mittelfeldspieler einen Stollen seines Gegenspielers ans Bein – laut Sky mit einer „tiefen Fleischwunde“ als Folge.
Backhaus gibt Entwarnung
Unmittelbar nach Schlusspfiff konnte Löwen-Trainer Heiner Backhaus zumindest leichte Entwarnung bei Sky geben: „Er ist ansprechbar“, sagte der 43-Jährige am Sky-Mikrofon und sprach von unschönen Szenen: „Ich wollte, dass keiner hinschaut, weil diese Bilder sind schrecklich.“
Trotz der Situation dachte Flick selbst noch an seine Mannschaft: „Er hat dann noch zu uns gesagt: haut sie weg. Wir haben es am Ende als Motiv genommen für unsere Halbzeitansprache, für ihn zu laufen“, so Backhaus über seinen Mittelfeldmann.
OP nach dem Spiel
Für den Rest der Hinrunde, in der die Braunschweiger noch auf Holstein Kiel, Dynamo Dresden und Schalke 04 treffen, wird Flick allerdings ausfallen. Wie der Verein bekannt gab, wurde der Spieler noch am selben Nachmittag nach dem Spiel erfolgreich operiert. Der Sechser habe sich „eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel zugezogen, die einen operativen Eingriff erforderlich machte“.
Ausfall bis Jahresende
Damit wird Flick, der nach seiner Leihe vom FCN zur Eintracht in allen zehn möglichen Partien in der Startelf stand, erstmals fehlen. Da der Verein jedoch von einem Ausfall „für die restliche Hinrunde“ spricht, darf man wohl optimistisch sein, dass Flick in der Rückrunde wieder für die Blau-Gelben auf dem Platz stehen kann.



