Kein Premier-League-Aufstieg für Jander?
Ihn konnte der 1. FC Nürnberg nach einer starken Vorsaison nicht halten: Caspar Jander wechselte im vergangenen Sommer zum englischen Zweitligisten FC Southampton. Dort gestaltet sich das Vorhaben, nach dem Abstieg den direkten Wiederaufstieg in die Premier League zu schaffen, jedoch als schwieriges Unterfangen.
Nach 35 von 46 Spieltagen scheint der direkte Aufstieg mit mindestens zehn Punkten Rückstand bereits außer Reichweite. Lediglich die Play-offs erscheinen für den Tabellensiebten bei vier Punkten Rückstand noch erreichbar.
Jander vor nächstem Schritt im Sommer?
Jander selbst spielt eine wichtige Rolle im Mittelfeld der Saints, liefert – wie schon beim FCN in der 2. Bundesliga – nun auch in der englischen Championship mit und gegen den Ball Topwerte und zählt zu den Leistungsträgern.
Starke Leistungen, die das Interesse anderer Vereine weiter wecken. Wie Transferexperte Florian Plettenberg nun bei Sky berichtet, soll der 22-jährige Deutsche im kommenden Sommer den nächsten Karriereschritt wagen wollen.
Interesse aus der Bundesliga
„Viele Topklubs aus der Bundesliga haben ihn auf dem Zettel“, erzählt Plettenberg bei „Transfer Update – die Show“. Demnach seien RB Leipzig und der VfB Stuttgart im Poker um Jander. Auch Ajax Amsterdam aus den Niederlanden zeige Interesse.
Nutznießer eines möglichen Wechsels nach dieser Saison wäre auch der 1. FC Nürnberg. Denn laut Plettenberg werde Jander teuer: „20 bis 25 Millionen Euro für Caspar Jander“.
Millionenregen für FCN?
Heißt für den Club: Rund zwei bis 2,5 Millionen Euro zusätzliche Einnahmen könnten im Falle eines Verkaufs winken. Schließlich vermeldete die BILD im Zuge seines damaligen Abgangs aus Nürnberg, dass sich der FCN eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent gesichert haben soll.
Insofern dürfte man beim 1. FC Nürnberg seinem ehemaligen Mittelfeldmotor den nächsten Karriereschritt umso mehr gönnen. Ein ausbleibender Aufstieg Southamptons – wonach es derzeit aussieht – dürfte die Wechselwahrscheinlichkeit und gleichzeitig die Chance auf einen zusätzlichen Millionenregen im Sommer für den FCN erhöhen.



