Große Karriere
„Nach oben zu kommen, ist leicht. Oben zu bleiben, ist schwer. Ich habe eine Karriere gehabt, in der ich oft ganz oben war – und nur selten runtergekommen bin“, blickt FCN-Trainer Miroslav Klose auf seine Laufbahn zurück.
Ein Rekord aus seiner aktiven Zeit rückt im Sommer erneut in den Fokus – zumal der Coach des 1. FC Nürnberg ihn verlieren könnte.
Rekord in Gefahr
2014 krönte sich Klose nicht nur zum Weltmeister mit der DFB-Elf, sondern auch zum alleinigen WM-Rekordtorschützen mit insgesamt 16 erzielten Toren. Bei der Weltmeisterschaft 2026, die in Kanada, Mexiko und den USA ausgetragen wird, nehmen erstmals 48 Nationen teil. Durch das zusätzliche Sechzehntelfinale haben vor allem zwei Spieler eine Gelegenheit mehr, Klose abzulösen.
Lionel Messi steht derzeit bei 13 WM-Treffern, Kylian Mbappé bei 12. Während Klose für seine Tore 24 Einsätze benötigte, waren es bei Messi bis hierhin 26 Spiele und bei Mbappé gerade mal 14.
Sollte sein Rekord abgelöst werden, wünscht er es vor allem einem Spieler, wie er schon im Januar gegenüber BILD sagte: „Ich bin ja brutaler Messi-Fan. Wenn, dann würde ich es ihm wünschen, wenn er noch spielt. Aber Mbappé ist auch ein brutales Talent. Ich wünsche denen, dass sie gesund bleiben und performen können.“
Ein Rekord bleibt
Dass ein anderer Spieler Klose bei diesem Turnier gefährlich werden könnte, ist hingegen unwahrscheinlich. Von den noch Aktiven stehen Harry Kane und Cristiano Ronaldo bei jeweils acht erzielten WM-Toren. Bei der DFB-Elf sind Kai Havertz und Niclas Füllkrug mit jeweils zwei Treffern die bislang erfolgreichsten – und damit weit hinter dem Nürnberger Coach.
„Meinen Titel, den ich wollte, habe ich mit der Mannschaft errungen“, ist der WM-Erfolg für den 47-Jährigen ohnehin wichtiger. Damit bleibt Klose nicht nur der erfolgreichste deutsche WM-Torschütze, sondern auch der einzige Spieler, der vier WM-Halbfinals erlebt hat – selbst 2026 wird er diese Rekorde weiter in den Geschichtsbüchern sichern.



