Leihabbruch: Antistes Zukunft in Wien wohl entschieden

Österreichische Medien berichten: Rapid und der Ex-FCN-Stürmer trennen sich im Winter.

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Foto: DO IT NOW Media

Hinter den Erwartungen

Es scheint dabei zu bleiben: Janis Antiste hat in den vergangenen Jahren nur beim 1. FC Nürnberg so richtig funktioniert. Als er im Sommer zu Rapid Wien verliehen wurde, hofften die Österreicher, dass er an seine Zeit beim FCN anknüpfen kann. Einige Monate später hat der Franzose 28 Pflichtspiele für die Hütteldorfer absolviert. Obwohl er die meisten davon von Beginn an bestritt, kommt er lediglich auf drei Treffer und erntete nach einem ordentlichen Saisonstart zuletzt viel Kritik.

Ende in Wien

Wenn die Wiener am heutigen Donnerstagabend in der Europa Conference League bei Zrinjski Mostar in Bosnien spielen, wird der schnelle Angreifer wohl zum letzten Mal für sie auflaufen. Das berichtet die österreichische Tageszeitung Krone. Grund dafür ist vor allem die vereinbarte Kaufpflicht über eine Ablöse von vier Millionen Euro, die ansonsten bald fällig würde: „Der Leihvertrag mit Sassuolo (ITA) soll im Winter aufgelöst werden, bevor Rapid den Franzosen im Frühjahr nach einer bestimmten Anzahl an Spielen fix kaufen muss.“

Verbleib unwahrscheinlich

Dass bei Sassuolo künftig mit Antiste geplant wird, ist kaum vorstellbar. Schließlich suchte man bereits im Sommer nach Abnehmern. Zudem dürfte man als Aufsteiger in die Serie A mit dem aktuellen neunten Tabellenplatz in der höchsten italienischen Liga zufrieden sein. Darüber hinaus stellt Sassuolo die fünftbeste Offensive der Liga (21 Tore) und verfügt über viel Qualität in der vordersten Reihe.

Zukunft unklar

Insofern erscheint die Zukunft von Antiste einmal mehr offen. Ob der FCN sein Interesse hinterlegen wird, ist zumindest fraglich. Wie die BILD berichtet, gab es bislang keine Annäherungsversuche vonseiten der Franken – auch, weil die finanziellen Hürden erneut sehr hoch wären. Der 23-Jährige sucht derweil weiter nach seinem sportlichen Glück, das er zuletzt weder in Österreich noch in Italien finden konnte.