Endlich gefunden
Der 1. FC Nürnberg war nach der Trennung von Jens Bauer im Oktober 2025 lange Zeit auf der Suche nach einem neuen Co-Trainer. Viele Gespräche und Überlegungen führte der FCN in der Zwischenzeit, ehe vor etwa zwei Wochen Vollzug gemeldet werden konnte. „Wir freuen uns, dass er ab sofort Miros Team verstärkt und den Club mit seinen Fähigkeiten weiterbringt“, zeigte sich Sportvorstand Joti Chatzialexiou sehr glücklich über die Verpflichtung von Matthias Kreutzer.
Rollenverteilung
Zunächst wusste Miroslav Klose noch nicht im Detail, inwieweit er die Aufgaben innerhalb des Trainerteams aufteilen möchte. „Das habe ich“, ist mittlerweile ein klares Aufgabenprofil für Kreutzer, der jahrelang für den HSV und auf Schalke tätig war, erstellt. „Aber das will ich nicht sagen“, möchte der Weltmeister von 2014 vor allem dafür sorgen, dass bei Schwächen in einem Teilgebiet nicht ein Einzelner dafür verantwortlich gemacht wird. „Für mich gibt es nur das Trainerteam als Ganzes“, betont er entsprechend das Kollektiv. Sollte etwas nicht funktionieren, sei zudem er als Cheftrainer derjenige, den die Schuld träfe – zeigt sich der 47-Jährige auch hier als gewohnter Teamplayer.
Boxbesetzung und Standards
„Er hat zum Beispiel in dieser Woche die Boxbesetzung angesprochen“, verrät Nürnbergs Mittelfeldspieler Tom Baack den Einfluss Kreutzers vor dem Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. Dabei zeigte der neue Co-Trainer Szenen, welche Räume bespielt und belaufen werden müssen. „Das hat gut funktioniert“, zeigte sich Klose explizit zufrieden. „Ich denke, er bringt da nochmal neue Elemente rein, weil er auch ein bisschen Erfahrung hat“, hofft Baack auf weitere Impulse.
Impulse erhofft man sich von Kreutzer auch bei Standardsituationen. „Er fängt jetzt damit die Woche an“, soll sich der 43-Jährige in Zukunft auch um die ruhenden Bälle des Clubs kümmern – was bekanntermaßen schon lange keine Stärke der Franken mehr war.



