„Könnten unter den Top-3 stehen“ – Markhiyev bemängelt Chancenverwertung des FCN

Das Leben des Mittelfeldspielers des 1. FC Nürnberg sei „im Moment ziemlich perfekt“, wie er unter anderem in einem Interview erzählt.

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Foto: DO IT NOW Media

Markhiyev endlich beschwerdefrei

Nachdem Adam Markhiyev in der Hinrunde immer wieder mit Knöchelproblemen zu kämpfen hatte, seien diese nun vollständig überwunden, wie er in einem Interview auf der Website des finnischen Fußballverbands verrät:

„Ich hatte einige Probleme mit dem Knöchel, was man zu Beginn der Saison auch in meinem Spiel gemerkt hat. Ich habe nur an den Abschlusstrainings vor den Spielen mit der Mannschaft trainiert, ansonsten habe ich individuell mit dem Physiotherapeuten gearbeitet. Jetzt bin ich verletzungsfrei und komme langsam wieder in Topform.“

„Ziemlich perfekt“

Ohnehin fühlt sich der 23-jährige Finne wohl in Nürnberg und zeigt sich zufrieden mit seiner persönlichen Situation: „Mit der Saison bin ich bisher zufrieden. Ich habe viel gespielt und genau das war mein Ziel.“

Dabei schmeichelt Markhiyev das Lob von Medien und Fans. „Ich fühle mich generell sehr wohl in Nürnberg. Mein Leben ist im Moment ziemlich perfekt. Mit der deutschen Sprache komme ich noch nicht besonders gut zurecht, aber ich versuche, sie zu lernen“, verrät der Sechser, der die Mannschaftsbesprechungen dank Übersetzungen über Kopfhörer dennoch mitverfolgen kann.

Markhiyev hofft auf Tore

Für den weiteren Saisonverlauf hat sich Markhiyev noch etwas vorgenommen, was ihm beim FCN bislang nicht gelungen ist: „Normalerweise schieße ich ein oder zwei Tore pro Saison – hoffentlich bleibe ich auch diesmal nicht ohne Treffer. Meine Tore waren immer schön – vielleicht gelingt mir im Frühjahr das schönste Tor meiner Karriere“, hofft er, bald erstmals für den Club zu treffen.

„Könnten unter den Top-3 stehen“

Apropos Tore: Dort sieht der finnische Nationalspieler Verbesserungspotenzial bei seiner Mannschaft. „Wir haben als Mannschaft nicht die Ergebnisse geholt, die wir uns erhofft hatten“, spricht er den schwierigen Saisonstart an. „Wir haben sehr gut gespielt, und mit besserer Chancenverwertung könnten wir unter den Top Drei stehen. Das Toreschießen ist für uns schwierig gewesen. Wir haben eine junge Mannschaft und das merkt man in bestimmten Momenten.“

Tatsächlich hätte der 1. FC Nürnberg laut den Expected Points von Opta gut vier Punkte mehr holen können und läge nach dieser Berechnung nur sieben statt tatsächlich zwölf Punkte hinter Rang zwei und drei. Der jüngste 5:1-Heimerfolg über den Karlsruher SC dürfte auch Adam Markhiyev positiv gestimmt haben, dass die Chancenverwertung künftig besser funktioniert und damit konstanter Punkte eingefahren werden können.