Zwei Perspektiven
Der 1. FC Nürnberg konnte zuletzt lediglich einen Punkt gegen zwei Gegner einfahren, die vor dem Aufeinandertreffen auf Platz 18 bzw. 17 standen. Gleichzeitig ist die Ausbeute mit 15 Punkten aus den vergangenen acht Partien sehr sehenswert. „Es gibt viele Perspektiven, von denen man drauf schauen kann“, weiß auch Miroslav Klose. Unabhängig von den Ergebnissen sind intern vor allem die Leistungen entscheidend: „Aber wir gehen da natürlich auch spielerisch rein, weil wir uns verbessern wollen – vor allem mit der jungen Mannschaft. Wir wollen spielerische Lösungen haben und da gibt es immer Sachen, die man verbessern kann.“
Zufrieden
Insgesamt zeigt sich Klose zufrieden mit der Entwicklung seiner Mannschaft: „Wir wissen, wir werden von Spiel zu Spiel besser.“ Gleichzeitig hofft er noch auf weitere Schritte, „damit wir für die Rückrunde gewappnet sind.“ An die Rückrunde der vergangenen Saison möchte er anknüpfen: „Weil wir da auch letztes Jahr gezeigt haben, dass mit uns zu rechnen ist.“ Da sich die Mannschaften in der 2. Bundesliga aber ebenfalls verbessert haben, könne man dies nie garantieren. „Von Spiel zu Spiel denken“, lautet deshalb die Devise.
Punkte holen
Dennoch betont der 47-Jährige die beiden letzten Spiele 2025 – und möchte die zuletzt verpassten Punkte gegen Schalke und Hannover zurückholen: „Das, was wir vielleicht in den letzten beiden Spielen verpasst haben, holen wir uns in den nächsten zwei Spielen wieder zurück. Das ist unsere Aufgabe.“ Bezüglich der Aufstellung für das kommende Auswärtsspiel in Gelsenkirchen hat er sich im Angriff noch nicht final entschieden: „Es kommt ein bisschen auf den Matchplan an, den wir heute nochmal intensiver besprechen.“ Möglich sei, dass sowohl Artem Stepanov zurückkehren wird – oder erneut Adriano Grimaldi den Vorzug von Beginn an erhält. Da die Stürmer gut trainiert haben, hat Klose die „Qual der Wahl“.
Knoche wieder dabei
Gegen Fürth stand überraschend Robin Knoche wieder in der Startelf. Ob er auch diesmal ein Faktor sein wird? „Natürlich“, sagt Klose – vor allem, da man beim Tabellenführer erneut viel Erfahrung benötigen wird. Bezüglich der eigenen Struktur möchte man flexibel bleiben. Im Derby agierte man zumeist in einer Viererkette, positionierte sich im eigenen Ballbesitz gegen einen tief verteidigenden Gegner später dann im Dreieraufbau. „Dementsprechend hatten wir Spieler auf dem Platz, die beides spielen können. Das werden wir auch am Sonntag brauchen“, deutet Klose an, dass in der Defensive nicht viele Wechsel nötig sein werden.



