Klose-Sohn überzeugt im 1860-Trainingslager: „Sehr gute Ansätze“

Der Sohn des FCN-Trainers wird bei den Profis gelobt – und steht vor seinem zweiten Einsatz.

1. FC Nürnberg FCN News Analyse Trainer Miroslav Klose Sohn Noah Klose TSV 1860 München U21
Foto: DO IT NOW Media

Starke Saison

Mit sieben Toren und zehn Vorlagen in 18 Ligaspielen erinnert die Ausbeute an die besten Zeiten seines Vaters Miroslav Klose. Doch während der Weltmeister von 2014 mittlerweile den 1. FC Nürnberg trainiert, lieferte sein Sohn Noah Klose für die zweite Mannschaft des TSV 1860 München eine starke Hinrunde ab. Als Leistungsträger und Top-Scorer war er mit dafür verantwortlich, dass sein Team in der Bayernliga Süd als Tabellenführer in die Winterpause ging.

Bei den Profis

Als Belohnung wurde der Sohn des FCN-Trainers für das Trainingslager der Profis zur Vorbereitung auf die Rückrunde nominiert. Nachdem einige Leistungsträger, wie beispielsweise der 197-fache Bundesligaspieler Florian Niederlechner, verletzt fehlen, durften neben Klose noch zwei weitere Talente ins Trainingslager nach Belek nachreisen, obwohl sie bislang noch ohne Einsatzminute in der 3. Liga sind.

Guter Eindruck

Löwen-Trainer Markus Kauczinski versucht, die Talente rund um den 20-jährigen Klose behutsam an die Profis heranzuführen. Auch deshalb bestreiten sie derzeit in der Türkei nicht jede Einheit mit der Mannschaft, sondern absolvieren mitunter individuelle Übungen. Klose weiß bislang unter anderem mit seiner Schusstechnik und seiner Lernwilligkeit zu überzeugen, verrät 1860-Geschäftsführer Manfred Paula gegenüber der Abendzeitung München.

„Wir sehen in ihm sehr gute Ansätze“, wird der Offensivspieler gelobt. Neben seinem Abschluss sehen die Münchner auch „technische Fähigkeiten, die durchaus perspektivisch sind“.

Nächster Einsatz?

Bislang durfte Klose nur im Herbst beim 11:0-Testspielerfolg gegen Amberg für die Profis des Drittligisten auflaufen. Das wird sich voraussichtlich schon am Freitag ändern. Beim Testspiel gegen den FC Winterthur kündigte Kauczinski bereits an, jeden Akteur einzusetzen. Auch der Trainer des 1. FC Nürnberg dürfte gespannt verfolgen, ob sein Sohn nach starken Leistungen bei der zweiten Mannschaft auch gegen den Schweizer Erstligisten auf sich aufmerksam machen kann.