Hauptsache Qualität
„Relativ defensiv“ möchte der 1. FC Nürnberg die Wintertransferperiode laut Sportvorstand Joti Chatzialexiou (via BILD) angehen. Demzufolge sei es realistisch, dass der FCN – wenn überhaupt – eher in den nächsten Wochen als sofort eine externe Verstärkung anvisiert. Ob sich der Trainer nicht lieber eine schnelle Lösung wünscht?
„Entscheidend wird sein, welche Qualität die Spieler haben“, setzt Miroslav Klose Prioritäten. Auch er wünscht sich somit keinen Schnellschuss: „Da ist mir der Zeitpunkt mehr oder weniger egal. Da geht es um Qualität, was wir bekommen können.“ Gleichzeitig müsse man abwarten, ob man überhaupt eine geeignete Lösung finden wird.
Parallelen
Dennoch erinnert sich der Weltmeister von 2014 ein paar Monate zurück: „Das war im Sommer natürlich genauso. […] Wir wissen auch, dass die ersten Spiele nicht so gut waren, bis das Transferfenster geschlossen war und wir nochmal nachgelegt haben.“ Mittlerweile ist der Kader auf vielen Positionen deutlich verändert – und auch verbessert – im Vergleich zu den ersten Wochen der Spielzeit.
Auch deshalb bleibt Klose „total entspannt. Ich nehme es, wie es kommt.“ Unabhängig davon, ob man sich verstärken wird, ist er überzeugt, mit seiner Mannschaft eine gute Rückrunde spielen zu können: „Wir kriegen es auf jeden Fall hin.“
Frage des Profils?
Am wahrscheinlichsten bleibt ein Neuzugang für den Sturm, wo in der Hinrunde noch kein Spieler nachhaltig überzeugen konnte. Interessant wird zudem, mit welchem Profil man sich verstärken möchte. Im Sommer war man zufrieden, jedes Profil für den Sturm abgedeckt zu haben.
Bislang konnte sich jedoch weder ein Tiefenläufer á la Mickael Biron, ein klassischer Zielspieler wie Adriano Grimaldi oder der zwischenzeitlich in Nürnberg als „sehr kompletter“ Stürmer – und mittlerweile nach Bielefeld abgewanderte – Semir Telalovic für mehr Startelfeinsätze empfehlen.



