Inklusive Kapitän: Bei FCN-Gegner Hannover 96 fehlen 11 Spieler

Der kommende Gegner des 1. FC Nürnberg hat mit personellen Problemen zu kämpfen.

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Foto: DO IT NOW Media

Wichtiger Ausfall

Die 87. Minute bei der 0:1-Niederlage beim FC Schalke 04 war eine folgenschwere für den 1. FC Nürnberg. Denn Adam Markhiyev, der im Mittelfeld so etwas wie das Gehirn des FCN-Spiels ist, sah seine fünfte Gelbe Karte und wird dem Club damit im wichtigen Hinrundenabschluss gegen Hannover 96 gesperrt fehlen.

Angesichts dessen, dass der Club seit Markhiyevs Ankunft nur eines von neun Spielen verlor, in denen der 23-jährige Finne mindestens eine Halbzeit auf dem Feld stand, und gleichzeitig alle drei restlichen Partien verlor, scheint die Siegwahrscheinlichkeit gegen den Tabellenfünften durch seinen Ausfall deutlich verringert.

Hannover 96 ohne Elf

Doch auch den kommenden Gegner plagen zu Wochenbeginn erhebliche Personalsorgen vor dem Spiel am Sonntag im Max-Morlock-Stadion. Tatsächlich musste Trainer Christian Titz laut BILD in der ersten Trainingseinheit zur Vorbereitung auf Nürnberg auf gleich elf Spieler verzichten. Neben den länger verletzten Mustapha Bundu und Husseyn Chakroun sorgt aktuell eine Grippewelle für großen Aderlass bei den Niedersachsen.

Kapitän Leopold fehlt

So lag mit Enzo Leopold auch der Kapitän krankheitsbedingt im Bett. Der zentrale Mittelfeldspieler nimmt eine ähnlich wichtige Rolle im Spiel seiner Mannschaft ein wie Markhiyev beim FCN. Gleiches gilt für Franz Roggow und den dritten Torhüter Jonas Schwanke. Ebenfalls nicht im Training standen die bereits rund um das 0:0-Unentschieden gegen Bochum angeschlagenen Maik Nawrocki und Kolja Oudenne. Zudem legten Virgil Ghita, Noel Aseko, Daisuke Yokota und Hayate Matsuda eine Pause ein.

Hoffen bis Sonntag

Während das letztgenannte Quartett im Rahmen der Belastungssteuerung Trainer Titz wohl keine größeren Sorgen bereitet, dürften neben den beiden Langzeitverletzten noch einige Fragezeichen bis zum letzten Spiel des Jahres bestehen. Besonders bei Leopold dürfte die Hoffnung groß sein, dass der 25-Jährige bis Sonntag wieder spielfit wird. Das Gute aus Hannoveraner Sicht: Bis dahin bleiben noch einige Tage. Doch unabhängig davon zeigt sich bereits jetzt: Nicht nur beim 1. FC Nürnberg gibt es Stand heute personelle Probleme vor dem Hinrundenabschluss.