Fortuna-Coach Anfang lobt Klose – und eine „sehr gute FCN-Mannschaft“

„Bei all dem, was er erreicht hat, ist er immer der bescheidene, liebe Miro geblieben“, sagt Düsseldorfs Trainer.

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Foto: DO IT NOW Media / F95

Wiedersehen


Wenn der 1. FC Nürnberg am Samstagmittag Fortuna Düsseldorf empfängt, ist es an der Außenlinie das Duell zweier ehemaliger Mitspieler. Miroslav Klose und Markus Anfang liefen zwischen 2002 und 2003 insgesamt 29-mal gemeinsam für den 1. FC Kaiserslautern auf. „Wir sind gut miteinander klargekommen“, erinnert sich Anfang gerne an die gemeinsame Zeit – und freut sich entsprechend auf das Wiedersehen mit dem aktuellen FCN-Trainer. Wie so viele schätzt auch der Düsseldorfer Coach die Bodenständigkeit des 47-Jährigen: „Bei all dem, was er in seiner Karriere erreicht hat, ist er trotzdem immer der bescheidene, liebe Miro geblieben – und das kann man nicht hoch genug einschätzen.“

„Sehr gute Mannschaft“


Doch nicht nur für den Menschen Miroslav Klose – auch für den Trainer hat der 51-Jährige positive Worte übrig. Er erkennt unter anderem die Variabilität im Nürnberger Spiel, die für den Weltmeister von 2014 immer wieder von großer Bedeutung ist. Als Beispiel nennt Anfang, dass der FCN mal mit drei Spielern im Mittelfeld und drei Angreifern auf der letzten Linie positioniert ist – und mal mit vier Spielern im Zentrum und zweien vorne: „Diese Variabilität haben sie sich angeeignet. Das setzen sie auch ganz gut um, auch wenn sie zuletzt vielleicht nicht so viele Punkte geholt haben.“

Trotz der Punkteausbeute – und der Tatsache, dass der Club zuletzt nur eines der vergangenen sechs Spiele gewinnen konnte – sieht Anfang eine „sehr gute Mannschaft“, die zuletzt auch nicht vom Glück verfolgt war: „Die Spiele hätten immer mehr hergegeben.“

Viel Qualität


Wie viele gegnerische Trainer zuvor hebt auch Anfang die „hohe individuelle Qualität“ im Nürnberger Kader hervor. Unter anderem die Offensive lobt der Ex-Profi. Zielspieler Adriano Grimaldi beschreibt er als „sehr guten Strafraum- und Kopfballstürmer“, Spielmacher Julian Justvan sei „ein sehr guter Linksfuß, der auch aus der zweiten Reihe mal den Abschluss suchen kann“ – und Top-Torjäger Mohamed Ali Zoma „hat gutes Tempo und kann 1-gegen-1-Situationen auflösen“.

Insgesamt sieht der zweitligaerfahrene Coach (158 Spiele) beim FCN etliche Akteure, die „viel Potenzial“ mitbringen und „auch schon nachgewiesen haben, dass sie Unterschiedsspieler sein können“ – hofft aber, dass seine Mannschaft diese Qualität am Wochenende in den Griff bekommt.