FCN: Wiesinger vor Wechsel? Nur noch Details zu klären

Der Leiter des NLZ soll seinen Wechselwunsch beim 1. FC Nürnberg hinterlegt haben.

Michael Wiesinger 1. FC Nürnberg FCN NLZ Nachwuchs CLUBFOKUS
Foto: FCN

Gute Arbeit


Der 1. FC Nürnberg steht in den vergangenen Jahren für die Entwicklung junger Spieler wie kaum ein anderer Verein in Deutschland. Nicht nur, weil man Talenten viel Spielzeit schenkt, sondern auch, weil man im eigenen Nachwuchs gute Arbeit leistet und dadurch Spieler wie Finn Jeltsch, Can Uzun oder Nathaniel Brown groß machte.

Eine Personalie, die dabei eine wichtige Rolle spielte, ist Michael Wiesinger. Der Ex-Profi arbeitet beim FCN seit 2019 als Leiter der Nachwuchsabteilung und wird für seine Arbeit extrem geschätzt.

Interesse


Die Nürnberger Entwicklung blieb auch über das Frankenland hinaus nicht unbemerkt. Zunächst hatte die BILD berichtet, dass Wiesinger das Interesse des FC Bayern auf sich gezogen hat. Die Münchner wollen den 53-Jährigen ebenfalls als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums gewinnen und sehen ihn als Wunschkandidaten für den Posten. Damit würde er den ehemaligen Nürnberger Markus Weinzierl ablösen, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft.

Anzeichen verdichten sich


Mittlerweile deutet einiges darauf hin, dass aus den Gerüchten mehr werden könnte. Der kicker berichtet, dass der gebürtige Burghausener beim Club mittlerweile seinen Wechselwunsch mitgeteilt hat. Lediglich finale Details – wie etwa das Antrittsdatum – sollen noch zu klären sein.

Schmerzhafter Verlust


„Für uns gilt es nun, den eingeschlagenen Weg nachhaltig weiterzugehen“, äußerte sich Wiesinger erst vor wenigen Wochen in einem Interview auf der Vereinswebsite zur Zukunft: „Es ist wichtig, dass alle im Team genauso motiviert und akribisch, aber auch empathisch zusammenarbeiten.“ Die Anzeichen scheinen sich jedoch zu verdichten, dass dies beim Club in Zukunft ohne ihn stattfinden wird.

Auch wenn der Verlust sicher schmerzhaft wäre, scheint man in Nürnberg in den vergangenen Jahren im Nachwuchs Strukturen geschaffen zu haben, die nicht von einer Person abhängen. Das zeigt nicht zuletzt die Herbstmeisterschaft der U23 in der Regionalliga Bayern sowie die Qualifikation von U19 und U17 für die Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga im Kampf um die deutsche Meisterschaft.