FCN verleiht Mittelfeld-Talent in die 3. Liga

Der Juniorenwelt- und Europameister soll Spielpraxis auf Profi-Ebene sammeln, nachdem er bei der Zweitliga-Mannschaft des 1. FC Nürnberg bislang kaum zum Zug kam.

1. FC Nürnberg FCN News Analyse Winners Osawe Caspar Jander
Foto: DO IT NOW Media

Nächster Transfer zwischen FCN und FCS

Transfers zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem FC Schweinfurt 05 bleiben ein heißes Eisen. Zwar wurde die unzufriedenstellende Ausleihe von Uche Obiogumu zum letztjährigen Regionalliga-Bayern-Meister jüngst abgebrochen. Doch dafür soll nun bereits das nächste Clubtalent zum abgeschlagenen Tabellenletzten der 3. Liga wechseln, um dort auf Profi-Niveau Spielpraxis zu sammeln.

Leihe für Talent

Nach exklusiven Informationen von Sport.de und RTL wechselt Winners Osawe leihweise für die Rückrunde zu den Unterfranken. Seit seinem Transfer aus der Jugend von RB Leipzig zum FCN im vergangenen Winter kam der Defensivallrounder lediglich auf zwei Einsätze für die Profis. Stattdessen lief der U17-Welt- und Europameister 26-mal für die U23 in der Regionalliga Bayern auf, während er regelmäßig unter der Woche mit den Lizenzspielern trainierte.

Klose „nicht immer zufrieden“

So richtig nachhaltig auf sich aufmerksam machen konnte der 19-Jährige dabei offenbar nicht. In dieser Saison stand er lediglich an den ersten beiden Spieltagen im Zweitligakader. „Er hat immer noch zu viele Schwankungen. Das haben wir ihm gesagt. Da muss er versuchen, konstanter zu werden und die Spielminuten in der 2. Mannschaft entsprechend auch nutzen“, sagte Miroslav Klose im November der BILD und zeigte sich zudem mit den Trainingseinheiten des Youngsters „nicht immer zufrieden“.

Ohne Druck

Insofern erscheint eine Leihe zu einem Drittligisten nun als logische Konsequenz. Aus Nürnberger Sicht bleibt zu hoffen, dass sich Osawe in Schweinfurt besser zurechtfindet als zuletzt Obiogumu. Da der Abstieg angesichts von 16 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer kaum noch zu vermeiden ist, dürfte der deutsche Juniorennationalspieler bei seiner neuen Station zumindest ohne allzu großen Druck agieren können – und im besten Fall endlich konstant Profi-Erfahrung sammeln.