Sommerneuzugang Zoma schlägt ein
Mohamed Ali Zoma ist bislang der einzige Neuzugang des 1. FC Nürnberg, der durch den Datenscouting-Partner Jamestown Analytics gefunden worden sein soll. Mit seinen neun Toren und zwei Vorlagen schlug der aus der dritten italienischen Liga gekommene Stürmer voll ein. Zudem überragt der 22-Jährige in vielen weiteren Performance-Daten der 2. Bundesliga – etwa bei Dribblings, Abschlusseffizienz, Ballaktionen im gegnerischen Strafraum, Sprints oder auch der Maximalgeschwindigkeit.

Insofern kann dieser Transfer bereits als echter Volltreffer bezeichnet werden. Der Marktwert des gebürtigen Italieners dürfte sich seit seinem Wechsel deutlich nach oben entwickelt haben – ebenso wie die Zahl der Interessenten.
Zusammenarbeit mit JTA
Erst nach der Wintertransferperiode erklärte Sportvorstand Joti Chatzialexiou auf FCN.de, dass die Zusammenarbeit mit JTA „immer noch laufender Prozess“ sei, „an dem wir weiterarbeiten und ihn optimieren wollen“. Dieser Prozess soll nun offenbar über die aktuelle Saison hinaus fortgesetzt werden.
Ursprünglich war der Vertrag zunächst auf ein Jahr angelegt. Die exklusive Zusammenarbeit zwischen dem Club und JTA „läuft nach BILD-Infos inzwischen über die Saison hinaus“, wie die Tageszeitung schreibt.
Kreative Transfers beim FCN?
Insofern darf man künftig auch auf weitere kreative Transfers beim 1. FC Nürnberg hoffen. Schließlich ermöglicht JTA, „viel globaler zu arbeiten. Wir haben beispielsweise keine Scouts in Argentinien, kriegen aber durch Jamestown direkt eine passende Einschätzung des Spielers durch die Analyse seiner Daten“, so Chatzialexiou.
Dementsprechend könne man „eine viel größere Anzahl an Spielern direkt scannen“. Diese Möglichkeit soll nun also auch in Zukunft genutzt werden. Möglicherweise bescheren die Datenscouting-Experten dem FCN schon bald den nächsten Transfercoup.



