Planung für Wintertransfers
Nur noch zwei Spieltage stehen in der 2. Bundesliga an, ehe es in die Winterpause geht. Damit rückt auch die Öffnung des Transferfensters am 1. Januar näher. Insofern dürften beim 1. FC Nürnberg die Planungen längst auf Hochtouren laufen. „Es wäre unprofessionell, wenn wir das noch nicht angehen würden. Natürlich ist es so, dass wir schon ein paar Sitzungen zusammen hatten“, bestätigt FCN-Trainer Miroslav Klose.
Kloses geringe Ansprüche
Angesichts der Torflaute seiner Stürmer ließe sich gut vorstellen, dass sich der WM-Rekordtorschütze Verstärkung für die Offensive wünschen könnte. Allerdings hält sich der 47-Jährige mit konkreten Forderungen bewusst zurück: „Von mir aus gibt es keine Wünsche“, so Klose, der kein Trainer sei, der sich „gerne Sachen wünscht“. Stattdessen müssten bei der Kaderplanung viele Faktoren berücksichtigt werden, insbesondere die finanziellen Rahmenbedingungen: „Da haben wir viele intensive Gespräche, und dann nehmen wir das, was kommt, und versuchen, mit den Jungs zu arbeiten.“
Hier sieht Klose Handlungsbedarf
Nichtsdestotrotz ließ der Coach durchblicken, wo er grundsätzlich Ansatzpunkte für Verstärkungen sieht: „Wir wissen, dass wir eine junge Mannschaft haben. Das ist das Einzige, wo wir vielleicht ein bisschen Erfahrung reinbringen müssen.“ Gleichzeitig betonte Klose, dass unabhängig vom Alter der Spieler letztlich die Qualität entscheidend sei.
Demzufolge darf man davon ausgehen, dass Sportvorstand Joti Chatzialexiou und sein Technischer Direktor Michael Bischof im Winter vor allem darauf achten werden, Erfahrung dazu zu holen. Auf welcher Position das konkret der Fall sein könnte, ließ Klose allerdings offen. Die Sturmzentrale dürfte dafür aber mindestens in Erwägung gezogen werden – wenn nicht sogar priorisiert werden.



