Auch Klose noch entwicklungsfähig
Bekanntermaßen verlängerte der 1. FC Nürnberg den Vertrag mit Miroslav Klose bis 2028, worüber der Trainer „völlig zufrieden“ ist. Oft genug betonte der 47-Jährige, dass man mit dieser jungen Mannschaft Geduld haben und die Entwicklung vorantreiben müsse. Ähnliches scheint auch für ihn selbst zu gelten, wie seinen Aussagen in der Pressekonferenz zu entnehmen ist: „Wir dürfen nicht vergessen: es ist meine zweite Station“. Zuvor wurde Klose in der Saison 2022/2023 beim österreichischen Erstligisten SCR Altach nach 24 Pflichtspielen entlassen.
Insofern sieht sich der Weltmeister von 2014 – ähnlich wie seine Spieler – weiterhin mit Verbesserungspotenzial: „Ich bin da auch mein größter Kritiker und ich weiß, dass ich noch Sachen verbessern muss und dass ich meinen Weg auch noch weiter gehen werde“, gibt Klose zu – und fügt an: „Was auch völlig normal ist. Ich setze mich da nullkommanull unter Druck.“ Er wisse, dass er noch genügend Zeit habe, sei aber dennoch „total ambitioniert“. Dies habe der ehemalige DFB-Stürmer im Rahmen der Vertragsgespräche auch gegenüber den FCN-Verantwortlichen kommuniziert.
Kloses Profil und größter Kritiker
Angesprochen auf seine Schwächen beschreibt Klose sein eigenes Profil wie folgt: „Ich sehe ganz klar meine Stärke im Ballbesitz und Lösungen aufzeigen“, so der WM-Rekordtorschütze. In puncto Defensivarbeit schätzt der gebürtige Pole hingegen offenbar den Input seiner Trainerkollegen Jerome Polenz und Javier Pinola: „Von der Position unten am Spielfeldrand sehe ich nicht immer alles defensiv. Da habe ich meine Trainerkollegen und mein Team drumherum“, will er seine Mitarbeiter nicht missen. „Wenn dein Trainerteam drumherum gute Arbeit macht, dann bist du automatisch als Trainer besser“, hebt er den Teamgedanken hervor.
Verstärkung gesucht
Nichtsdestotrotz soll das Trainerteam, das sich laut Klose täglich verbessere, noch um eine weitere Personalie ergänzt werden. Schließlich wurde der Abgang von Jens Bauer in der Hinrunde bislang nicht ersetzt. „Wir sind unterbesetzt momentan. Deswegen machen wir uns auch Gedanken“, bestätigte der FCN-Trainer erneut, dass künftig ein neuer Co-Trainer an seiner Seite beim 1. FC Nürnberg installiert werden soll.



