Gute Phase für Baack beim FCN
Für Tom Baack persönlich läuft es aktuell beim 1. FC Nürnberg. Nachdem der Sommerneuzugang vom SC Verl in der Hinrunde kaum eine Rolle spielte, durfte der 26-Jährige die letzten drei Spiele in der Startelf absolvieren.
Während er beim 1:1 beim VfL Bochum noch ein Tor vorbereitete, folgte eine Woche später bei der 1:2-Niederlage bei Hertha sein Debüttor für den FCN. „Für Tom hat es mich unheimlich gefreut. Er hat ein richtig gutes Spiel gemacht“, zeigte sich Trainer Miroslav Klose am Sportschau-Mikrofon zufrieden mit seinem Schützling.
Kritischer Baack nach Niederlage
Baack selbst konnte sich nur bedingt über seinen Treffer freuen. Ihn ärgere die Niederlage viel mehr, als dass es ihn freue, ein Tor zu schießen, wie der zentrale Mittelfeldspieler ebenfalls am Sportschau-Mikrofon erklärte: „Es hat nicht gereicht. Das ärgert mich viel mehr, als ein Tor zu schießen.“
Ohnehin sah Nürnbergs Nummer fünf keinen guten Auftritt seiner Mannschaft: „Ich bin sehr verärgert. Wir haben heute kein gutes Spiel gemacht. Hinten raus dann so ein Gegentor zu kriegen, das ärgert auf jeden Fall. Wir hätten gerne etwas mitgenommen, aber das Spiel war nicht gut genug von uns“, so Baack, der dennoch einen Punktgewinn als „gerechter“ empfunden hätte.
Dabei bemängelte der Torschütze zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich vor allem die erste Hälfte: „Wir haben Intensität missen lassen und sind in die Zweikämpfe nicht gut reingekommen“, analysierte der gebürtige Essener. Nach der Pause habe er eine Leistungssteigerung wahrgenommen: „Das Spiel war ein bisschen offener und zerfahrener“, sah er eine Verbesserung nach einer dominanten ersten Herthaner Hälfte.
Warnung vor Abstiegskampf
Allzu sicher wähnt Baack den 1. FC Nürnberg als Neunten im vermeintlichen Tabellenmittelfeld der 2. Bundesliga jedoch nicht. Stattdessen warnte der laufstarke Rechtsfuß davor, nicht doch noch in den Abstiegskampf zu geraten: „Wir müssen zusehen, dass wir in den nächsten Spielen Dreier einfahren und unten gar nichts mit zu tun haben. Das gilt es jetzt, nächste Woche umzusetzen“, fordert er Siege.
Tatsächlich beträgt der Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz 16 lediglich fünf Punkte. In der kommenden Woche geht es zu Hause gegen Fortuna Düsseldorf, ehe in den darauffolgenden Wochen mit den Partien gegen Kiel, Braunschweig und Dresden mehrere abstiegsbedrohte Gegner warten.



