Wenig Minuten
Bereits 18-mal stand Eric Porstner für den 1. FC Nürnberg in dieser Saison im Spieltagskader der 2. Bundesliga. Dass es dabei nur für zwei Einsätze reichte, ist entsprechend etwas ungewöhnlich. Bei der 0:3-Niederlage in Magdeburg wurde er in der Nachspielzeit eingewechselt. Gegen den SV Darmstadt durfte er beim FCN als Linksverteidiger von Beginn an auflaufen, da Berkay Yilmaz gelbgesperrt fehlte: „Wir haben gegen Darmstadt gesehen, dass er im Spiel sofort da ist“, war sein Trainer Miroslav Klose mit ihm zufrieden. Dennoch kam Porstner seitdem nicht mehr zum Einsatz.
Da er jedoch oft im Kader steht, überschnitten sich einige Termine mit der Nürnberger U23, sodass er auch dort in den vergangenen Wochen und Monaten nicht allzu oft auflaufen konnte. In seinen Spielen konnte er unter anderem seine Offensivqualitäten unter Beweis stellen, was nicht zuletzt seine Ausbeute von fünf Toren und zwei Vorlagen in zwölf Einsätzen als Schienenspieler unterstreicht.
Starker Konkurrent
Klose begründet die Einsatzminuten Porstners unter anderem mit seinem starken Konkurrenten Yilmaz: „Da gibt es schon einen, der das richtig gut macht.“ Zum anderen darf man jedoch nicht vergessen, dass das Nürnberger Eigengewächs gerade einmal 18 Jahre alt ist. „Behutsam aufbauen“, lautet entsprechend das Motto des ehemaligen DFB-Stürmers, der betont: „Wir wissen, was wir an Eric haben.“
Mehr Einsatzzeiten
Die Rolle Porstners soll sich in der kommenden Saison ohnehin ändern. Da Yilmaz den FCN nach seiner Leihe verlässt, wird die Position hinten links frei. Sicherlich dürfte der Club auch nach einem externen Neuzugang die Augen offenhalten. „Natürlich muss es unser Ziel sein, dass er auf mehr Spielzeit im nächsten Jahr kommt. Dementsprechend werden wir das auch angehen, und dann liegt es allein an Eric“, kündigt Klose aber auch mehr Minuten für Porstner an.
Bis zum Saisonende gibt es zudem noch siebenmal die Gelegenheit auf den insgesamt vierten Zweitligaeinsatz für den 1,86 Meter großen Linksfuß, der schon seit 2018 für den FCN aufläuft. „Er trainiert richtig, richtig gut in den letzten Wochen“, sieht ihn sein Trainer auf einem guten Weg. So spricht vieles dafür, dass beim Club in der kommenden Saison ein weiterer Spieler aus dem eigenen Nachwuchs öfter auflaufen wird.



