FCN-Nationalspieler liefern: Doppelpack, Vorlage & ohne Gegentor

Für die FCN-Talente Tino Kusanovic, Eryk Grzywacz und Winners Osawe startete die Länderspielpause denkbar erfolgreich – alle drei konnten jeweils ihrer Nation zu Siegen verhelfen.

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Fotos: fcn.de

Torjäger Kusanovic

24 Tore in 17 Einsätzen – schon allein diese Ausbeute zeigt, wie gut Tino Kusanovic sein muss. Der Jugendstürmer des 1. FC Nürnberg überragt hierzulande in seiner Altersklasse und ist Top-Torjäger der U17-Nachwuchsliga. Nun konnte der 17-Jährige auch auf internationaler Ebene wieder sein Talent unter Beweis stellen.

Beim 2:1-Sieg seiner kroatischen U17-Nationalmannschaft erzielte Kusanovic beide Treffer. Dabei agierte er zweimal in Manier eines echten Mittelstürmers. Beim 1:0 in der 22. Minute drückte er den Ball nach langem Gewühl im Strafraum nach einer Ecke aus kurzer Distanz über die Linie. Neun Minuten später war der Rechtsfuß mit dem Kopf zur Stelle.

Damit avancierte er zum Matchwinner und bescherte seinen Farben einen guten Start in die EM-Qualifikation, die mit den Partien gegen die Slowakei (22.03.) und Italien (25.03.) in den nächsten Tagen fortgesetzt wird. Kusanovic steht nun bei sechs Toren in sechs Einsätzen für Kroatiens U17.

Vorlagengeber Grzywacz

Auch für Eryk Grzywacz, der im Winter von Wolfsburg nach Nürnberg kam und seitdem für die U23 des Clubs aufläuft, begann die Länderspielperiode gut. Nicht nur, weil die polnische Mannschaft mit einem 3:0-Sieg über Georgien in die U19-EM-Qualifikation startete, sondern auch, weil der 18-Jährige mit seiner Torvorlage zum 1:0 in der 17. Minute direkt dazu beitragen konnte.

Für Grzywacz war es bereits das neunte Spiel für die U19-Auswahl. Weitere könnten in Kürze gegen Montenegro (22.03.) und die Slowakei (25.03.) folgen, ehe der technisch versierte Mittelfeldspieler wieder der Mannschaft von Andreas Wolf im Abstiegskampf der Regionalliga Bayern helfen kann.

Abräumer Osawe

Anders als zuletzt in der U23, wo er inzwischen als rechter Halbverteidiger gesetzt ist, lief Winners Osawe in der deutschen U19-Nationalmannschaft (sechster Einsatz) wieder auf seiner angestammten Mittelfeldposition auf und gab die alleinige Sechs vor der Abwehr. Nach einer frühen 2:0-Führung nach 15 Minuten ließ das DFB-Nachwuchsteam gegen Slowenien nichts mehr anbrennen.

„Defensiv haben wir alles gut verteidigt“, lobte Hanno Balitsch seine Defensive um Osawe und Ex-Nürnberger Finn Jeltsch. Mit der zweiten Hälfte war der Trainer jedoch nicht zufrieden. „Wir haben zu viele Fehler gemacht“ – damit ist sicherlich auch Osawe gemeint, dessen Spiel mit Ball punktuell noch Leichtsinnsfehler beinhaltet.

Nichtsdestotrotz stand dank Treffern von Noah Darvich und Max Moerstedt ein verdienter Auftaktsieg in die zweite Runde der EM-Qualifikation. Gegen Finnland (22.03.) und Irland (25.03.) soll dann nach Geschmack von Balitsch noch einiges „besser werden“.