Fangesang für Stepanov
„Ja, wirklich, ja, wirklich, er ist der Haaland von Utrecht“, sangen die Fans von Utrecht am vergangenen Wochenende beim 1:1 im Heimspiel gegen PEC Zwolle über Artem Stepanov.
Nach seinem Leihabbruch beim 1. FC Nürnberg wechselte der 18-jährige Ukrainer zum niederländischen Erstligisten – und erfreut sich nach seinen ersten Einsätzen bereits großer Beliebtheit. Auch wenn er – wie schon in seiner Anfangszeit beim FCN – einige gute Chancen liegen ließ.
Chancenwucher bei Stepanov
Aus zwölf Abschlüssen und Möglichkeiten im statistischen Wert von über zwei Toren (2,3 Expected Goals) wollte Stepanov in seinen ersten fünf Eredivisie-Spielen noch kein Treffer gelingen.
„Ich hatte Chancen und habe auch Abschlüsse gehabt, aber der Ball wollte einfach noch nicht rein. Darüber bin ich enttäuscht. Das Wichtigste ist jedoch, dass wir uns diese Chancen erarbeiten“, sagte der Ex-Nürnberger nach der letzten Partie gegenüber Voetbal International und kündigte an: „Ich werde mich weiterhin auf die nächsten Chancen konzentrieren, die ich mit Sicherheit bekommen werde. Dann muss ich sie nutzen.“
Debüttor für Stepanov
Dieser Pflicht wurde Stepanov in seinem sechsten Pflichtspiel für den FC Utrecht gerecht. Beim Heimsieg über AZ Alkmaar übernahm der Youngster Verantwortung und verwandelte einen Elfmeter zum 2:0-Endstand – wenn auch mit etwas Glück. Denn der gegnerische Torhüter hatte den Ball noch an den Händen, was Stepanov letztlich egal sein dürfte.
In Verbindung mit einer Torvorlage steht er nun bereits bei zwei Scorerpunkten – genauso vielen wie in der gesamten Hinrunde im Clubtrikot, als er in 14 Einsätzen ebenfalls ein Tor und eine Vorlage verbuchte.
Utrecht offenbar zufrieden mit Stepanov
Über die Vergleiche mit Erling Haaland, die aufgrund seiner Statur, seiner Frisur und seiner Position nun auch in den Niederlanden gezogen werden, zeigt sich Stepanov erfreut: „Das finde ich nicht schlecht. Aber dann muss ich auch Tore schießen.“
Dies gelang ihm nun gegen Alkmaar, wodurch er den Fangesängen zumindest ansatzweise gerecht wird. Beim FC Utrecht scheint man jedenfalls zufrieden mit der Leihgabe von Bayer Leverkusen, die nun bereits zum vierten Mal in Folge in der Startelf stand. Sein Team holte in diesem Zeitraum zehn von zwölf möglichen Punkten.



