Kein Markhiyev, kein Sieg
Es bleibt dabei: Die Bilanz des 1. FC Nürnberg mit und ohne Adam Markhiyev ist ein riesiger Unterschied. Nach wie vor wartet der FCN auf den ersten Sieg ohne seinen Strategen im Mittelfeld. So auch beim Auftritt in Magdeburg, wo der Club nach einer über weite Strecken enttäuschenden Leistung mit 0:3 unterlag. Dabei machte sich auch das Fehlen Markhiyevs bemerkbar, dessen Pressingresistenz im Mittelfeldzentrum vermisst wurde.

Spieler schützen
Dass der finnische Nationalspieler, der seit längerer Zeit mit einem angeschlagenen Knöchel aufläuft, am Samstagabend nicht zum Einsatz kam, war wohl auch eine Vorsichtsmaßnahme. „Den Spieler mussten wir schützen. Er hat sich verletzt und die Zeit war für mich zu knapp mit der Trainingseinheit“, erklärte FCN-Trainer Miroslav Klose bei Sky.
Derby-Einsatz?
Weit entfernt von einem Einsatz scheint Markhiyev aber nicht gewesen zu sein. Laut Klose hätte er dem FCN gerne auf dem Feld geholfen: „Er wollte unbedingt spielen, aber da muss ich als Trainer davortreten und den Spieler schützen.“ Dem Trainer zufolge ist herauszuhören, dass der 23-Jährige beim Derby gegen Fürth durchaus wieder von der Partie sein könnte: „Wir wissen, wie wichtig der Spieler für uns ist. Und die nächsten Wochen sind auch extrem wichtig für uns.“
Die Chancen dürften gut stehen, dass Adam Markhiyev gegen Fürth für den Club auflaufen wird – auch, da er bereits zuvor angeschlagen in die Spiele ging und nicht bei 100% war. Nach dem Platzverweis und der damit verbundenen Sperre von Rafael Lubach wäre ein Einsatz in jedem Fall essenziell wichtig – wenngleich angesichts seiner vier gelben Karten jederzeit der nächste Ausfall droht.



