FCN: Klose über mögliche Antiste-Rückkehr: „Gerne wieder willkommen“

Der Trainer des 1. FC Nürnberg habe zwar Kontakt zum Franzosen – aber „nur privat“ und somit keine Informationen über dessen Zukunft.

1. FC Nürnberg FCN News Analyse Transfermarkt Miroslav Klose Janis Antiste
Foto: DO IT NOW Media

Kloses Griff zum Telefon

„Wenn der Spieler zu haben ist, dann greife ich zum Telefon und will den Spieler haben, bevor er woanders hingeht“, offenbarte Miroslav Klose im vergangenen August. Damals ging es um die Personalie Tim Drexler, der Medienberichten zufolge vor einem Wechsel zum Ligakonkurrenten Dynamo Dresden stand. Doch der Trainer griff zum Hörer, sprach mit dem 20-Jährigen und konnte ihn davon überzeugen, sich erneut für eine Leihe zum 1. FC Nürnberg zu entscheiden.

Ein ähnliches Szenario könnte sich nun im Wintertransferfenster wiederholen. Denn österreichische Medien berichten, dass Ex-FCN-Stürmer Janis Antiste nach einer enttäuschenden Hinrunde bei Rapid Wien schon wieder zu seinem Stammverein US Sassuolo zurückkehren könnte – wenngleich der kürzlich erfolgte Trainerwechsel die Situation nochmals verändern könnte. Nichtsdestotrotz könnte der Franzose, dessen Rückkehr der Club bereits im Sommer nicht gänzlich ausgeschlossen hatte, plötzlich wieder auf dem Transfermarkt landen.

Kontakt zu Antiste: „Ist er auch bezahlbar für uns?“

Darauf angesprochen, ob Klose in einem solchen Fall erneut zum Telefon greifen würde, entgegnete er: „Wir haben ja Kontakt. Wir haben uns auch geschrieben. Der Kontakt reißt ja nicht ab. Das ist wie mit Mahir [Emreli]. Zu den Spielern, die mal da waren, hat man immer noch Kontakt“, pflegt der 47-Jährige weiterhin den Draht zu ehemaligen Spielern.

Im Fall Antiste sei dieser Austausch allerdings rein privater Natur, weshalb er über dessen sportliche Zukunft nicht informiert sei: „Aber mehr weiß ich zur Thematik gar nicht. Ich weiß nicht, ob er zurückgeht, ob er bereit ist.“

Sollte der Angreifer überhaupt verfügbar sein, stelle sich ohnehin erneut die finanzielle Frage – genau jener Punkt, der bereits im Sommer eine Fortsetzung der Zusammenarbeit verhindert hatte: „Ist er auch bezahlbar für uns?“, fragt Klose und verweist zugleich darauf, dass er diesbezüglich „der falsche Ansprechpartner“ sei. Was der Weltmeister von 2014 jedoch klar benennen kann: „Wir wissen, was er für eine Qualität hat.“

„Gerne wieder willkommen“

Letztlich liege es an Sportvorstand Joti Chatzialexiou, zu bewerten, ob eine Rückkehr finanziell darstellbar wäre. Inwiefern sich die Chancen nach den bereits hohen Hürden im Sommer im Falle eines Winterabgangs aus Wien verbessert hätten, bleibt abzuwarten – und erscheint zumindest fraglich.

Grundsätzlich hätte Miroslav Klose jedoch nichts gegen ein Wiedersehen einzuwenden: „Aber klar: Wenn einer schon mal hier war und dementsprechend auch geliefert hat, ist er gerne wieder willkommen. Aber wie gesagt: Das muss Joti entscheiden, ob das überhaupt machbar ist. Wir haben nur privat Kontakt gehabt.“