Gruber eingewechselt in Paris
Seit Ende letzten Jahres sind die Länderspielpausen für Fabio Gruber keine reine Ruhephase mehr vom Zweitligaalltag mit dem 1. FC Nürnberg. Denn seit November darf sich der 23-Jährige peruanischer Nationalspieler nennen und ist dementsprechend auch diesmal wieder im Einsatz.
Bei der 0:2-Niederlage Perus gegen Senegal im Stade de France in Paris saß der Innenverteidiger zwar zunächst über 84 Minuten auf der Bank, wurde für seinen Kurzeinsatz aber dennoch gefeiert.
Fans feiern „Kaiser“
So konnte Gruber unterstreichen, warum ihn südamerikanische Medien bereits als „Kaiser“ tauften. Eine Anspielung darauf, dass die Nummer Vier des FCN stets die spielerische Lösung sucht – so auch in der Schlussphase gegen Senegal: Dort ließ Gruber im eigenen Strafraum einen anstürmenden Gegenspieler mit einer Täuschung stehen und verlagerte anschließend mit einem sauberen Pass das Spiel.
Eine Szene, die die peruanischen Fans in den sozialen Medien feierten – und Forderungen nach künftigen Startelfnominierungen des gebürtigen Augsburgers mit peruanischen Wurzeln laut werden ließ. „In acht Minuten hat er gezeigt, dass er kein Einwechselspieler für diese Nationalmannschaft sein kann“, lautete beispielsweise ein viel beachteter Kommentar auf der Plattform „X“.
Verwunderung über Bankplatz
„Nach Bekanntgabe des Aufgebots der peruanischen Nationalmannschaft gab es zahlreiche Kommentare, in denen die Nominierung zweier bestimmter Spieler gefordert wurde. Viele Fans waren überrascht über das Fehlen von [..] Fabio Gruber in der Innenverteidigung“, stellte das Sportportal „Bolavip Peru“ bereits vor Anpfiff der Partie gegen Senegal das große Verlangen nach Gruber fest.
„Sprung in die Bundesliga“
Möglicherweise kommt Trainer Mano Menezes den Wünschen der Fans am Dienstag nach, wenn Peru gegen Honduras – diesmal in Spanien – testet. Auf Fabio Gruber setzen die Peruaner jedenfalls große Stücke: „Seine Fähigkeiten, Führungsqualitäten und internationale Erfahrung öffnen ihm jedoch die Tür zu einem anspruchsvolleren Umfeld“, schreibt das Portal „infobae“, das dem Nürnberger „in absehbarer Zeit den Sprung in die Bundesliga“ zutraut.



