FCN: „Glänzende Zeit in Deutschland“ – Zoma mit „bewegendem Abschiedsgruß“ in Italien

Der Stürmer des 1. FC Nürnberg kehrte zu seinem Ex-Verein zurück – und erfuhr dort große Wertschätzung.

1. FC Nürnberg FCN News Analyse Mohamed Ali Zoma AlbinoLeffe
Fotos: instagram/ucalbinoleffe

Zoma als Leistungsträger beim FCN

Mohamed Ali Zoma war einer der Transfers, die in der Hinrunde beim 1. FC Nürnberg so richtig einschlugen. Der mithilfe von Jamestown Analytics gescoutete Stürmer kam aus der dritten italienischen Liga und entwickelte sich ohne große Anlaufzeit zu einem echten Leistungsträger beim Club. Entsprechend zufrieden zeigt sich auch Miroslav Klose mit der Entwicklung des 22-Jährigen, der über sein Tempo und Dribbling hinaus inzwischen zunehmend effizienter agiert.

Nur allzu logisch, dass Zomas starke Leistungen auch bei anderen Vereinen Aufmerksamkeit erwecken könnten. „Wir werden unser Bestes geben, die Spieler nicht abzugeben“, will Sportvorstand Joti Chatzialexiou aber möglichst keinen Stammspieler im Winter abgeben, wie er der BILD erzählte.

Rückkehr zum Ex-Verein

Neben seinen fußballerischen Qualitäten scheint Zoma auch abseits des Platzes ein Charakter zu sein, der hervorragend nach Nürnberg passt. Trotz seines sportlichen Aufstiegs hat der Tempodribbler seine Wurzeln nicht vergessen. In der Winterpause besuchte er seinen Jugendverein AlbinoLeffe, den er im Sommer Richtung Franken verlassen hatte – und bei dem bis heute eine spürbare gegenseitige Wertschätzung besteht.

Bewegender Abschiedsgruß

Im Rahmen seines Winterurlaubs in Italien nutzte Zoma die Gelegenheit, sich nach seinem Abgang im August noch einmal in aller Ruhe zu verabschieden. „Momo Zoma schaute auf dem Campus vorbei – dort, wo alles begonnen hat – zu einem herzlichen und bewegenden Abschiedsgruß an die gesamte Vereinsfamilie: vom Präsidenten Andreoletti über die Profimannschaft bis hin zur Primavera 2 und dem Nachwuchsbereich“, schrieb AlbinoLeffe auf Instagram.

Stolzer Verein

Der Klub zeigte sich „voller Freude“, das Eigengewächs „für ein paar Stunden wieder in die Arme schließen“ zu dürfen. Auch Zomas Leistungen in der 2. Bundesliga bleiben in der Lombardei nicht unbeachtet, weshalb dem schnellen Rechtsfuß „alles Gute für den weiteren Verlauf seiner bereits glänzenden Zeit in Deutschland“ gewünscht wurde.

Wiedersehen macht offenbar Freude: Mohamed Ali Zoma mit seinen Ex-Kollegen bei AlbinoLeffe. // Foto: instagram/ucalbinoleffe

Wie den veröffentlichten Bildern zu entnehmen war, genoss Zoma das Wiedersehen sichtlich. Er nahm sich Zeit für Gespräche mit ehemaligen Mitspielern, posierte für Fotos mit Präsident, Trainer und Mannschaft und brachte sogar ein unterschriebenes Clubtrikot mit. Bei AlbinoLeffe ist man offenbar sehr stolz auf den Weg, den der Ex-Spieler derzeit beim 1. FC Nürnberg geht. Dieses herzliche Treffen unterstreicht seinen Stellenwert bei seinem früheren Verein – und auch bei seinem neuen Club ist er schon auf besten Weg, einer der Fanlieblinge zu werden.