Rückblick auf das 275. Frankenderby
Dass rund um das Frankenderby Trainerwechsel anstehen, passierte zuletzt fast regelmäßig. Nicht etwa beim 1. FC Nürnberg, sondern bei der SpVgg Greuther Fürth. In der Vorsaison mussten nach der 0:4-Heimniederlage gegen den FCN sowohl Trainer Alexander Zorniger als auch Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi ihren Hut nehmen. Das Rückspiel gewann der Club mit 3:0 zu Hause – danach gewann Fürth unter dem damaligen Trainer Jan Siewert kein Spiel mehr und stellte ihn sechs Spieltage später frei.
Vor dem Aufeinandertreffen in der aktuellen Saison war es hingegen andersherum. Bereits vor dem Duell wurde Trainer Thomas Kleine entlassen, sodass Heiko Vogel in Nürnberg sein Debüt feiern durfte. Am Ende stand im 275. Frankenderby ein 2:2 zu Buche, mit dem die Gäste damals besser leben konnten.
Erneuter Trainerwechsel
Auch beim Duell der beiden U23-Teams greift die SpVgg nun auf diese Maßnahme zurück. Ex-Profi Roberto Hilbert, der seit Saisonbeginn Cheftrainer der zweiten Mannschaft war, wurde von seinen Aufgaben entbunden und soll sich nun stattdessen auf „die Entwicklung der Nachwuchstalente auf dem Weg zur Lizenzmannschaft konzentrieren“. Unter dem achtmaligen deutschen Nationalspieler konnte man keines der vergangenen sechs Spiele gewinnen und ist als Tabellensechzehnter derzeit mitten im Abstiegskampf der Regionalliga Bayern.
Gegen die Nürnberger U23 – die als Ligaprimus in das Derby am Montag, den 6. April, gehen wird – fungiert Christian Fiedler, der sportliche Leiter der Kleeblatt-Akademie, interimsweise als Trainer. Nichtsdestotrotz wird der Club als klarer Favorit in die Partie gehen. Das Hinspiel konnte man auswärts mit 2:1 für sich entscheiden. Während die Mannschaft von Andreas Wolf 18 ihrer 24 Ligaspiele gewinnen konnte, sind es bei den Fürthern gerade einmal drei Siege aus 25 Partien.



