Weiterentwicklung unter Klose
Das Spiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem Karlsruher SC wird das erste sein, seitdem Miroslav Klose seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag verlängert hat. Dass es dazu kam, trifft bei seinem Gegenüber Christian Eichner auf viel Verständnis. „Eine Mannschaft, die ich gerne anschaue, weil sie einen guten Ball spielt“, gefällt ihm die Spielweise des FCN. „Eine Mannschaft, die sich, glaube ich, unter der Regie von Miro stetig weiterentwickelt hat“, lobt der 43-Jährige den Weltmeister von 2014.
Dass die Verantwortlichen bei den Franken wohl auch in der kommenden Saison zusammenarbeiten werden, findet er „super“, da „in den letzten Monaten vieles auf den Weg gebracht wurde“. Dabei lobt er unter anderem auch die Qualität der Klose-Elf und spricht von „wirklich sehr, sehr spannenden Jungs“, die am Freitagabend auflaufen werden und tabellarisch in Zukunft noch „einen deutlichen Schritt“ machen könnten.
Parallelen
Der gebürtige Sinsheimer sieht zwischen dem Club und seinem Verein zudem einige Parallelen – und spricht von „ähnlichen Themen“, ohne dabei konkreter zu werden. Dabei bezieht er sich vermutlich auf das Arbeiten mit jungen Spielern, das der KSC seit noch nicht allzu langer Zeit forciert. „Man sieht aber trotzdem, dass das alles nicht gleich bedeutet, dass das in einem Fluss ist“ – für ihn sind wellenartige Verläufe, wie auch beim FCN, nicht überraschend.
Vorfreude
„Ich bin immer gerne in Nürnberg“, freut sich Eichner auf das Duell im Max-Morlock-Stadion: „Guter Platz, gutes Stadion, gute Mannschaft und einfach ein gutes Gesamtpaket.“ Zwar spricht er von unterschiedlichen Herangehensweisen beider Mannschaften – dennoch hofft er angesichts der Nürnberger Spielweise, „dass wir uns davon inspirieren lassen“.
„Aktiv und fußballerisch überzeugend“ möchte Eichner den KSC, den er seit mittlerweile sechs Jahren trainiert, sehen – und erwartet „eine enge Partie auf einem ansprechenden Niveau mit großem Respekt auf beiden Seiten“.



