FCN: „Begleitet mich auch durch schwierige Situationen“ – Gruber lernt viel von Pinola

Der Innenverteidiger des 1. FC Nürnberg lernt vom Co-Trainer auf und neben dem Platz, für Club und Nationalmannschaft.

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Foto: DO IT NOW Media

Von Verl zur Copa América?

Als Fabio Gruber im Februar vergangenen Jahres vom Drittligisten SC Verl zum 1. FC Nürnberg wechselte, hätte er sich wohl kaum vorstellen können, sich nun schon mit einer möglichen Teilnahme an der Copa América 2028 zu beschäftigen. Doch inzwischen hat sich der Innenverteidiger im Abwehrzentrum des FCN etabliert und avancierte Ende 2025 sogar zum peruanischen Nationalspieler – eine Entwicklung, auf die der 23-Jährige „sehr stolz“ ist.

„Ich möchte wieder Teil der Mannschaft sein, mich weiter verbessern und mit der Gruppe arbeiten, um dauerhaft zur Nationalmannschaft zu gehören. Die Idee ist, weiter gemeinsam zu arbeiten und ein starkes Team für die Copa América 2028 aufzubauen“, erklärte Gruber im Interview mit der peruanischen Tageszeitung El Comercio – und richtet damit den Blick bereits auf sein womöglich erstes großes internationales Turnier in zweieinhalb Jahren.

Pinola als wichtige Bezugsperson

In gleich mehrfacher Hinsicht ist sein Co-Trainer in Nürnberg ein wichtiger Faktor für Grubers weiteren Weg – sowohl im Verein als auch in der Nationalmannschaft. „Meine Beziehung zu Javier Pinola ist sehr gut“, sagt der Abwehrspieler.

Der Argentinier, der in Südamerika als ehemaliger Nationalspieler bestens bekannt ist, hilft dem gebürtigen Augsburger nicht nur sportlich, sondern auch bei der Integration in das peruanische Team: „Wir sprechen viel miteinander und ich lerne auch Spanisch von ihm.“

Darüber hinaus profitiert Gruber von Pinolas Erfahrung als ehemaliger Verteidiger – und weit darüber hinaus: „Er hilft mir nicht nur auf dem Platz, sondern unterstützt mich auch in schwierigen Situationen. Er sagt mir immer, dass ich weiterarbeiten und den nächsten Schritt machen muss“, beschreibt Nürnbergs Nummer vier die enge Zusammenarbeit.

Lob für Gruber

Insofern dürfte Pinola nicht ganz unbeteiligt daran gewesen sein, dass sich Gruber beim 1. FC Nürnberg inzwischen als feste Größe und als Kapitän in Abwesenheit von Robin Knoche festgespielt hat. Und auch in Peru findet der FCN-Verteidiger zunehmend Anerkennung.

So lobte Nationaltorhüter Pedro Gallese den Debütanten bei RPP: „Fabio Gruber hat mir sehr gut gefallen. Er hat viel Persönlichkeit. Er verliert keine Kopfballduelle.“ Eigenschaften, auf die der 1. FC Nürnberg auch in der Rückrunde baut – und von denen man sich weiterhin Stabilität und Führungsqualität im Abwehrzentrum verspricht.