Buchmann noch ohne Profi-Pflichtspiel
Bislang ist die Ausleihe von Tarek Buchmann vom FC Bayern München zum 1. FC Nürnberg noch nicht wie erhofft verlaufen. Ein halbes Jahr nach seiner Ankunft beim FCN wartet der 20-Jährige weiterhin auf sein erstes Profi-Pflichtspiel. Nach einer langwierigen Sohlenverletzung in der Hinrunde konnte der Innenverteidiger zuletzt zumindest in einem Testspiel für die Mannschaft von Miroslav Klose sein Debüt feiern. Zuvor war er lediglich dreimal für die U23 des Clubs in der Regionalliga Bayern zum Einsatz gekommen.
Buchmann bereit für die 2. Bundesliga
Nun scheint Buchmann jedoch auf einem guten Weg zu sein, erstmals auch in der 2. Bundesliga für die Franken aufzulaufen. Auf die Frage, ob der Leihspieler inzwischen so weit sei, antwortete Klose mit einem klaren „Ja“ – und lobte dessen Entwicklung ausdrücklich: „Tarek macht seinen Weg, muss ich ganz klar sagen. Er fällt auf im Training.“
Über Einsätze in Testspielen sowie bei der U23 sei die Belastung schrittweise gesteigert worden: „Wir haben mit ihm unser ganz normales Programm durchlaufen mit 30, 60, 90 Minuten“, erklärte der FCN-Trainer. Insofern scheint nun die Grundvoraussetzung für mehr als nur Tests gegeben.
Guter Eindruck bei Testspielen
Vor allem die Auftritte bei U23 hätten einen bleibenden Eindruck hinterlassen. „Auch bei der zweiten Mannschaft: wie er gespielt hat, wie dominant er gespielt hat – das finde ich richtig gut“, so Klose. Nun gehe es darum, den nächsten Schritt zu machen: „Jetzt ist er schon eine Zeit lang bei uns im Training und wir haben ihm ganz klar gesagt, er muss jetzt den nächsten Schritt machen und versuchen, sich einen Kaderplatz zu erkämpfen.“ Letztmals stand Buchmann im August im Aufgebot.
Schon bald im Spieltagskader?
Nach dem Abgang von Ondrej Karafiat und angesichts eines möglichen weiteren Weggangs eines gelernten Innenverteidigers wie Tim Drexler stehen die Chancen für Buchmann nicht schlecht, schon bald im Spieltagskader von Klose zu stehen – und dann womöglich erstmals Zweitligaluft zu schnuppern. Die jüngsten lobenden Worte des Trainers unterstreichen diese Perspektive – auch wenn ein zusätzlicher Neuzugang für die Innenverteidigung nicht ausgeschlossen sei.



