Ex-FCN-Stürmer schon wieder auf der Bank: Konkurrent ist „eine Klasse besser“

Während Semir Telalovic nicht beginnen durfte, wird ein anderer ehemaliger Nürnberger gelobt.

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Foto: DO IT NOW Media

Nur auf der Bank


Nachdem Semir Telalovic im Winter vom 1. FC Nürnberg zu Arminia Bielefeld verliehen wurde, konnte er seine Ausbeute aus der Hinrunde schnell übertreffen. Für den FCN stand er in der 2. Bundesliga nur zweimal von Beginn an auf dem Feld, beim Aufsteiger aus der 3. Liga durfte er die ersten drei Rückrundenspiele allesamt starten. Wirklich überzeugend waren die Leistungen des 26-Jährigen jedoch nicht, sodass er frühzeitig ausgewechselt wurde – und zuletzt gegen Eintracht Braunschweig nur auf der Bank Platz nahm.

Anderes Profil


Ohne den ehemaligen Nürnberger gelang der Arminia prompt der erste Sieg im Jahr 2026. Ausgerechnet Roberts Uldrikis avancierte mit seinem Doppelpack dabei zum Matchwinner. Uldrikis war nach seiner Kreuzbandverletzung, die ihn in der Rückrunde lange außer Gefecht setzte, in den vergangenen Wochen regelmäßig für Telalovic eingewechselt worden.

„Ich finde nicht, dass Tela es in den letzten Wochen schlecht gemacht hat“, zeigte sich DSC-Trainer Mitch Kniat mit seinem Neuzugang grundsätzlich zufrieden, sah den Wechsel in der Startelf jedoch vor allem taktisch begründet. Da er gegen Braunschweig viele lange Bälle erwartete, musste Telalovic weichen: „Aber wir haben halt mit Rob einen, der die Bälle festmachen kann. Da ist Rob auf jeden Fall eine Klasse besser als Tela.“

„Tela kann Bälle festmachen“, hatte Kniat noch vor wenigen Wochen betont – was ihm im neuen Trikot aber offenbar noch nicht konstant gelang. „Ich bin sehr zufrieden mit ihm. Er hat uns viel Entlastung gegeben, was wir in den letzten Wochen vielleicht nicht so hatten“, erhielt Uldrikis nach seinem Startelfdebüt in dieser Saison viel Lob. Gleichzeitig deutete der Trainer an, dass Telalovic auch wieder Chancen erhalten könnte: „Was Intensität angeht, ist Tela, glaube ich, zwei Klassen besser als Rob.“

Zwei andere Ex-Nürnberger überzeugen


Am 3:2-Sieg der Bielefelder waren zudem zwei weitere ehemalige Nürnberger beteiligt. Tim Handwerker bereitete den Siegtreffer per Eckball vor. Der frühere FCN-Kapitän Robin Knoche, der in einer Viererkette halbrechts verteidigte, wurde sogar vom gegnerischen Trainer Heiner Backhaus gelobt. Seine Offensive sei von „Knoche und Bauer aufgefressen“ worden. Auf der gegenüberliegenden Seite wurde Florian Flick erst in der 86. Minute eingewechselt.