Vom FCN zu Rapid
Nach einer starken Rückrunde setzten sich Fans sogar mit einer Online-Petition dafür ein, dass Janis Antiste über den Sommer hinaus beim 1. FC Nürnberg bleibt. Doch aufgrund finanzieller Hürden konnte die Zusammenarbeit mit dem französischen Leihstürmer nicht ausgeweitet werden. Stattdessen wechselte der zwölfmalige Clubspieler von seinem Stammverein US Sassuolo zu Rapid Wien.
Beim österreichischen Erstligisten läuft es für Antiste bislang allerdings noch so gar nicht. Gemeinsam mit dem Verein befindet sich der Offensivspieler in einer echten Krise, die bereits die Entlassung von Trainer Peter Stöger nach sich zog. In der Liga steht derzeit ein maximal unzufriedenstellender siebter Rang zu Buche, in der Conference League ist das Aus in der Ligaphase bereits nach fünf Spieltagen besiegelt. Antiste selbst kommt in 27 Einsätzen auf magere fünf Scorerpunkte und konnte nach ordentlichem Start schon länger nicht mehr überzeugen.
Kandidat für Winterabgang
Insofern spekuliert die österreichische Tageszeitung Kurier darüber, dass die Zeit von Antiste in Wien schon nach einem halben Jahr wieder enden könnte. Nach dem Europokalaus stünde eine Kaderreduktion an, für die Antiste „ein ganz heißer Kandidat“ sei:
„Der nach einem guten Start massiv enttäuschende Franzose müsste nach einer gewissen Anzahl an Einsätzen für eine Millionen-Ablöse von Sassuolo gekauft werden. Die teure Wette auf eine Steigerung des 23-Jährigen 2026 wäre mit hohem Risiko behaftet“, schreibt Sportjournalist Alexander Huber in seinem Artikel.
FCN-Rückkehr?
Klingt also ganz danach, als könnte Antiste auch in Österreich nicht sesshaft werden. Schließlich ist Rapid bereits die siebte Station in seiner noch jungen Profi-Karriere. Die wohl erfolgreichste Zeit hatte er in seinem halben Jahr in Nürnberg mit fünf Toren und zwei Vorlagen in nur zwölf Spielen. Dass daran nochmals angeknüpft werden kann, erscheint selbst im Falle eines Abschieds aus Österreich weiterhin fraglich – wenngleich der 1. FC Nürnberg einen Stürmer wie ihn aktuell bestens gebrauchen könnte.



