Ex-FCN-Profi Diop träumt von der WM

Senegals Mittelfeldspieler spricht über Toulouse, Nürnberg – und seinen großen Wunsch.

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Foto: DO IT NOW Media

Sehr kurzfristig

So ziemlich aus dem Nichts verließ Pape Demba Diop den 1. FC Nürnberg im Winter. Nachdem er zehnmal für den FCN auflief, machte Racing Straßburg von einer Klausel Gebrauch und beendete die Leihe.

Wenige Tage später wurde er innerhalb der Ligue 1 an den FC Toulouse verliehen. „Sobald ich ankam, wurde ich wie in einer Familie empfangen“, verrät Diop dem französischen Portal Le Quotidien – dort habe man ihn sehr gut aufgenommen.

Fast nicht zum FCN

Bereits im Sommer wäre der 22-Jährige gerne nach Toulouse gewechselt – von wo aus er wohl nicht zum Club verliehen worden wäre: „Ich wollte vor meinem Transfer nach Straßburg in Toulouse unterschreiben, aber das scheiterte an den Verhandlungen mit meinem Ex-Verein in Belgien. Straßburg hatte schließlich die geforderten Bedingungen akzeptiert.“ Am Ende wechselte er laut transfermarkt.de für eine kolportierte Ablösesumme von 7,5 Millionen Euro.

Gut eingelebt

Bislang stand der Mittelfeldspieler in allen sechs Ligaspielen in der Startelf und konnte dort bereits überzeugen. Dabei hilft ihm auch, dass er inzwischen über einen längeren Zeitraum hinweg fit ist. „Ich hatte zu Beginn der Saison Verletzungen“, war das in Nürnberg nicht immer der Fall. Auch der Fußball der 2. Bundesliga sei mit dem französischen nur bedingt vergleichbar. Während er die Ligue 1 als ligaweit talentiert sowie taktisch und körperlich geprägt beschreibt, habe er in Deutschland sehr „offene Spiele“ mit viel Hin und Her wahrgenommen.

Kindheitstraum

Bei Toulouse hofft Diop, noch den Angriff auf die europäischen Plätze starten zu können. Aktuell liegt der Klub auf Rang zehn. Im Sommer möchte er zudem mit dem Senegal an der Weltmeisterschaft teilnehmen, womit sich für ihn „ein Kindheitstraum“ erfüllen würde. Zwar lief er bereits für mehrere Jugendnationalteams seines Landes auf, für den Afrika-Cup wurde er im Winter jedoch nicht nominiert. „Ich muss mehr arbeiten. Der Rest wird vielleicht kommen“, hofft der ehemalige Nürnberger auf die WM-Teilnahme.