„Einen Neustart“ – So geht es für Ex-FCN-Stürmer Antiste weiter

Über eine Rückkehr zum 1. FC Nürnberg wird bereits seit dem Sommer immer wieder spekuliert.

1. FC Nürnberg FCN News Analyse CLUBFOKUS Janis Antiste Stefanos Tzimas
Foto: DO IT NOW Media

Antiste wieder auf dem Markt?

„Wenn einer schon mal hier war und dementsprechend auch geliefert hat, ist er gerne wieder willkommen“, sagte Miroslav Klose neulich über eine mögliche Rückkehr von Janis Antiste zum 1. FC Nürnberg. Aus Österreich mehrten sich in den vergangenen Wochen Gerüchte, wonach Rapid Wien die Leihgabe von Sassuolo nach einer enttäuschenden Hinrunde im Winter schon wieder abgeben könnte – was den Franzosen womöglich auch für den FCN erneut auf den Markt gespült hätte.

Kein neuer Leihverein für Antiste

Laut Informationen des Kurier ist es derzeit jedoch am wahrscheinlichsten, dass Antiste auch in der Rückrunde weiterhin bei den Wienern spielt. Bei Rapid bestand zwar die Hoffnung, der 23-Jährige könne einen neuen Leihverein finden. Allerdings habe Sassuolo aktuell kein Interesse daran, die laufende Leihe abzubrechen oder gar die darin enthaltene Kaufpflicht zu entfernen: „Sassuolo besteht aktuell darauf, dass die nur noch einige Einsätze entfernte Kaufpflicht schlagend wird“, heißt es im Kurier. In diesem Fall käme auf den derzeitigen Tabellensiebten eine Ablöse von über drei Millionen Euro zu.

Neue Chance unter neuem Trainer?

Deshalb wird bei Rapid nun genau abgewogen, wie man mit Antiste in der Rückrunde weiter verfährt. Der neue Trainer Johannes Hoff Thorup soll bereit sein, dem Offensivspieler eine neue Chance zu geben. Im ersten Testspiel des Jahres hätte der Ex-Nürnberger auch in der Startelf stehen sollen, musste seinen Einsatz jedoch aufgrund leichter Schmerzen beim Aufwärmen kurzfristig absagen. Nichtsdestotrotz bestehen weiterhin Bedenken hinsichtlich der hohen Kaufpflicht.

Rapid-Verbleib wahrscheinlich

Eine Option wäre daher, mit Sassuolo nachzuverhandeln, um die Kaufpflicht zu streichen und stattdessen einen Aufpreis für eine bis Saisonende andauernde Leihe zu entrichten. Dass Antiste im Falle einer ausbleibenden Einigung auf der Tribüne Platz nehmen müsste, um das Greifen der Klausel zu verhindern, soll laut Sportchef Markus Katzer allerdings kein Thema sein: „Das wird nicht passieren.“

Insofern deutet derzeit wenig darauf hin, dass Janis Antiste Rapid Wien nach nur einem halben Jahr bereits wieder verlassen wird – und schon gar nicht auf eine Rückkehr zum 1. FC Nürnberg. „Aktuell ist am wahrscheinlichsten, dass der flexible Offensivspieler […] einen Neustart versucht und bis Saisonende bleibt“, so der Kurier.