Besondere Zeit
Auch wenn es zwischen 2009 und 2011 nur gute zwei Jahre waren, in denen Ilkay Gündogan für den 1. FC Nürnberg auflief, war die Station für den späteren Weltstar eine besondere. Unter anderem deshalb gab es auch immer wieder Gerüchte, ob der mittlerweile 35-Jährige am Ende noch einmal zum FCN zurückkehren würde.
Als im Sommer seine erfolgreiche Zeit bei Manchester City endete, liebäugelte folglich auch der ein oder andere Clubfan mit einem Comeback Gündogans in Franken. Dazu kam es jedoch nicht, stattdessen wechselte der 82-fache Nationalspieler Deutschlands zu Galatasaray Istanbul – und zog dort zuletzt gegen Juventus Turin ins Champions-League-Achtelfinale ein.
Nicht Tuchel, Klopp oder Guardiola
In seiner Laufbahn erlebte der ehemalige Nürnberger zahlreiche Weltklasse-Trainer. Thomas Tuchel und Jürgen Klopp in Dortmund sowie Pep Guardiola bei Manchester City begleiteten den Mittelfeldspieler auf seinem Weg.
Beim FCN erlebte Gündogan zwei Trainer: Dieter Hecking und Michael Oenning. Überraschenderweise nennt er nicht Klopp oder Co. als wichtigsten Faktor für seine Karriere, sondern ausgerechnet Oenning, wie er im Gespräch mit der FAZ verrät: „Er hat mich von Bochum nach Nürnberg geholt und den Weg zum Profi geebnet. Andere haben mich dann vom nationalen aufs internationale Topniveau begleitet, aber der wichtigste Schritt war der zum Profi. Daher: Michael Oenning!“
Trainerlaufbahn
Nach seiner Laufbahn als Aktiver möchte Gündogan auch selbst ins Trainergeschäft einsteigen. Hier nennt er als Vorbild dann aber doch nicht Oenning, sondern Guardiola: „Ich blicke mit größtem Respekt auf jeden Trainer, der eine klare Vision hat und diese vermitteln kann. Pep Guardiola ist in dieser Hinsicht für mich das Maß aller Dinge. Meine Trainerkarriere einmal an seiner Seite zu starten, wäre ein Traum.“



