Dank Derby: FCN nicht mehr Schlusslicht in der 2. Bundesliga

Der 1. FC Nürnberg konnte die Hertha hinter sich lassen.

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Foto: ClubTV

Stimmungsvolles Frankenderby fast ausverkauft

Wie stimmungsvoll ein fast ausverkauftes Max-Morlock-Stadion sein kann, stellte einmal mehr das Frankenderby zwischen dem 1. FC Nürnberg und der SpVgg Greuther Fürth unter Beweis. Mit über 47.000 Zuschauern war es die größte Heimspielkulisse des FCN seit dem 33. Spieltag der Vorsaison gegen den 1. FC Köln. Nicht ganz 50.000 waren es deshalb, weil die Gäste lediglich 95% ihres Kontingents nutzten.

Mit eindrucksvollen Choreographien gaben beide Fanlager diesem 275. Aufeinandertreffen einen würdigen Rahmen. Zuvor kamen in dieser Saison maximal rund 39.000 Zuschauer – am siebten Spieltag gegen Hertha BSC – ins Achteck.

FCN gibt rote Laterne ab

Die 100%ige Auslastung des Heimbereichs gegen Fürth bedeutete gleichzeitig, dass der Club in einer Kategorie der 2. Bundesliga die rote Laterne abgeben durfte. Vor diesem 15. Spieltag war man laut Die Falsche 9 Schlusslicht der Liga, was die Auslastung des Heimbereichs betrifft. Das änderte sich nun durch das Derby gegen das Kleeblatt.

Die prozentuale Auslastung stieg dadurch in dieser Saison auf 73,5 % – und damit liegt der FCN nun vor Hertha BSC mit 68,5%, deren Olympiastadion ein Fassungsvermögen von 74.000 mitbringt. Dritter von unten ist der Gegner des vergangenen Wochenendes mit 77,1 %. Mit Bielefeld, Darmstadt, Dresden, Elversberg, Münster und Schalke können gleich sechs Zweitligisten eine 100%ige Auslastung ihres Heimbereichs vorweisen.

Absolute Zahlen besser

Geht man allerdings nach absoluten Zuschauerzahlen und nicht nach dem Verhältnis zur Stadionkapazität, steht der FCN deutlich besser da. Mit durchschnittlich über 35.000 Fans pro Heimspiel liegen nur fünf Zweitligisten vor den Franken. Selbst in der Bundesliga würde man mit diesem Schnitt noch auf Rang zehn liegen. Insofern befindet man sich diesbezüglich schon längst unter den Top 25 Deutschlands – also dort, wo man sportlich bekanntlich ebenfalls bald wieder hinmöchte.