Nächster Neuzugang
Am Dienstag gab der 1. FC Nürnberg die Verpflichtung von Leonard Gjini, der die U23 verstärken soll, bekannt. Mit Edwin Kracht steht nun der nächste Spieler fest, der die FCN-Mannschaft von Trainer Andreas Wolf verstärken soll. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass Edwin künftig für uns auflaufen wird“, freut sich Dieter Frey, Direktor Club-Nachwuchs, über den Neuzugang.
Kracht kommt aus der Coburger Jugend, ehe er über die Stationen Bayern Hof und RW Erfurt 2022 bei Energie Cottbus landete, wo er in den Nachwuchsteams mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machen konnte. Er war in der abgelaufenen Saison nicht nur der beste Torschütze der U19, sondern schaffte es sogar einmal in den Spieltagskader der Drittligamannschaft und gab im Brandenburg-Pokal sein Debüt im Herrenbereich. Zudem zog der 18-Jährige mit seiner Mannschaft bis ins Viertelfinale der Nachwuchsliga im Kampf um die Deutsche Meisterschaft ein, fehlte dort am Ende jedoch aufgrund einer Sprunggelenksverletzung.
Vielseitig
Kracht kam zuletzt vor allem im Sturm zum Einsatz – kann aber auch im offensiven Mittelfeld auflaufen. Neben seiner Abschlussqualität (13 Saisontore aus 8 Expected Goals) nimmt er auch viel am Spiel seiner Mannschaft teil. Mit 28 Pässen pro 90 Minuten spielte er die meisten aller Cottbuser Offensivspieler der abgelaufenen Saison. Er ist zudem in der Lage, seine Mitspieler in Szene zu setzen, was unter anderem seine 1,5 Schussvorlagen pro 90 Minuten unterstreichen.
Auch wenn er kein klassischer Dribbler ist, kann er 1-gegen-1-Situationen auflösen und mit dem Ball am Fuß einige Meter zurücklegen. „Zudem überzeugt er mit seiner Laufstärke und ist ein echter Aktivposten auf dem Platz. Diese Qualitäten soll er nun gezielt bei uns einbringen und unser Offensivspiel weiter beleben“, lobt Frey den neuen Nürnberger Rechtsfuß.
Außergewöhnlich
Mindestens genauso bemerkenswert sind Krachts Zahlen im Spiel gegen den Ball. Trotz seiner offensiven Rolle gehörte er in seinem Team stets zu den Spielern mit den meisten erfolgreichen Defensivaktionen. Mit über neun Defensivduellen pro 90 Minuten führte er in der abgelaufenen U19-Spielzeit sogar ligaweit (!) die Statistik aller Stürmer an. Insgesamt kann man von einem sehr spannenden Transfer sprechen, der dem Club gelungen ist.


