„Auch mal probieren“: Kloses Plan mit FCN-Neuzugang Nzingoula

Der Neuzugang könnte beim 1. FC Nürnberg schon bald in der Startelf stehen.

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Foto: DO IT NOW Media / FCN

Debüt für Neuzugang

Am Freitagabend durfte der erste Neuzugang des 1. FC Nürnberg in der Wintertransferperiode bereits sein Debüt für den FCN feiern. Beim 1:1 gegen Preußen Münster wurde Rabby Nzingoula eingewechselt. In der 72. Minute kam er – etwas überraschend – für Julian Justvan in die Partie. Er übernahm jedoch nicht die Position des Zehners, sondern rückte halbrechts ins Mittelfeld.

Anderer Spielertyp

Schon in seinen ersten Minuten für den Club konnte man die Stärken und Schwächen Nzingoulas schnell erkennen. Der 20-Jährige bringt eine hohe Intensität mit und ist in der Lage, mit dem Ball am Fuß Meter zu machen. „Er hat ein paar gute Entscheidungen getroffen“, analysierte Miroslav Klose unmittelbar nach der Partie – „hat aber auch viele Bälle direkt weggeschossen“, schob Nürnbergs Trainer ein Aber hinterher.

Gegen Münster kam er am Ende lediglich auf eine Passquote von 58 Prozent und agierte bei seinem ersten Einsatz im FCN-Trikot vor allem im eigenen Ballbesitz relativ wild. Ob er in Kloses Spielstil mit seinem Profil im Mittelfeld richtig aufgehoben ist, bleibt abzuwarten. Ohnehin scheint der Weltmeister von 2014 ihn woanders testen zu wollen.

Duell mit Janisch

Zwar lief Nzingoula in seiner Karriere noch nicht oft als Rechtsverteidiger auf – dennoch könnte er beispielsweise als physischer Gegenpart zum offensivstarken Berkay Yilmaz auf der anderen Seite rechts hinten schon bald seine Chance bekommen. „Ich habe Rabby erst kurz einmal hinten gesehen, aber das werden wir die Tage sicher auch mal probieren. Ich muss ja wissen, wie er es spielt“, wollte sich Klose noch ein genaueres Bild machen.

Wahrscheinlich ist, dass sich der Franzose mit Nürnbergs Eigengewächs Tim Janisch auf der rechten Defensivseite um einen Startelfeinsatz in Paderborn duellieren wird. Dessen 90 Minuten gegen Münster beschrieb Klose als „defensiv ordentlich“, offensiv hingegen als „eher ängstlich“.