„Angebot liegt vor“: Chatzialexiou über Kloses FCN-Zukunft

Der Sportvorstand des 1. FC Nürnberg glaubt nicht, dass Klose seine Verlängerung von Neuzugängen abhängig macht.

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Foto: DO IT NOW Media

Noch keine Einigung


Es ist ein Thema, das den 1. FC Nürnberg seit mehreren Wochen, bald schon Monaten begleitet. Doch noch immer herrscht keine Klarheit über die Zukunft von FCN-Trainer Miroslav Klose, dessen Vertrag nach aktuellem Stand am Saisonende ausläuft. Zuletzt hatte Aufsichtsratschef Peter Meier im YouTube-Format „Nürnberg Life“ verraten, dass man dem ehemaligen Stürmer bereits ein Angebot zur Verlängerung unterbreitet habe.

Ähnliche Worte fand Joti Chatzialexiou zum Rückrundenauftakt am Sky-Mikrofon: „Die Wertschätzung gegenüber Miro ist da. […] Wir haben dem Miro auch ein Angebot vorgelegt.“ Dass noch keine Einigung erfolgt ist, sei für den Sportvorstand jedoch nicht ungewöhnlich, sondern Teil eines „normalen Prozesses“: „Wir haben uns jetzt im Trainingslager gesprochen, haben die Saison analysiert und geguckt, wo wir uns im Kader – der ein guter Kader ist – vielleicht aufgrund des Weggangs von Diop nochmal verstärken.“

Frage der Neuzugänge?


Bisher war man immer davon ausgegangen, dass eine Verlängerung nur am Club – und nicht am Trainer – liegt. Zuletzt wurde jedoch auch spekuliert, dass für eine weitere Zusammenarbeit auch für Klose erst gewisse Voraussetzungen erfüllt sein müssen. „Der Wunschzettel ist hinterlegt – und da steht alles drauf“, äußerte er sich bei Sky zur Thematik.

Dass der 47-Jährige erst noch die Nürnberger Transferbewegungen abwarten möchte – und unter anderem auf eine Verstärkung für das Mittelfeld sowie den Sturm hofft –, kann sich Chatzialexiou aber nicht vorstellen: „Wenn es daran liegt, dann wäre es kurz gedacht. Von daher kann ich mir nicht vorstellen, dass das irgendeinen Grund mit sich bringen wird.“

Vertragsgespräche


Ohnehin macht Klose keinen Hehl daraus, dass er sich in Nürnberg wohlfühlt: „Ich habe jeden Tag Lust, sonst wäre ich nicht hier, sonst wäre ich irgendwo anders.“ Gleichzeitig bestätigt auch Chatzialexiou, dass man „vor allem in der Offensive“ auf dem Transfermarkt die Augen offenhält, wodurch das Finden eines gemeinsamen Nenners absolut realisierbar erscheint.

„Jetzt werden wir die Zeit sicherlich auch nutzen, um über das Vertragliche zu sprechen“, kündigt Chatzialexiou weitere Gespräche an, möchte sich diesmal aber nicht auf einen konkreten Zeitpunkt bezüglich der Verlängerung festlegen. Zunächst wollte er „besser in die Rückrunde starten als wir es in der Vorrunde getan haben“, wobei das Spiel gegen Elversberg nicht nur aufgrund des 3:2-Erfolgs, sondern auch aufgrund der Leistung ein großer Schritt in die richtige Richtung war.