Trainingslager-Tagebuch Tag 1: Klose startet beim FCN mit einer +2-Einheit

Von Verletzungsupdates, Torwartarbeit und ersten Eindrücken aus Gais.

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Ohne zwei

Nachdem der 1. FC Nürnberg am gestrigen Sonntag in Gais angekommen war, stand am Montag um 10:30 Uhr die erste Einheit des Trainingslagers auf dem Programm. Bis auf Adriano Grimaldi (Wadenprobleme) und FCN-Torwart Jan Reichert (Schulterprobleme) standen alle Spieler auf dem Platz. Während man bei Grimaldi von einer baldigen Rückkehr ins Training ausgeht, ist dies bei Reichert noch offen. „Heute ist er beim Doktor und den Physios geblieben. Wir müssen mal schauen, was bei diesen Untersuchungen herauskommt“, nahm Miroslav Klose dazu Stellung.

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Lockere Einheit

Das erste Training vor rund 300 FCN-Fans war ansonsten noch unspektakulär. Die Feldspieler wurden von Beginn an in drei Gruppen aufgeteilt. An verschiedenen Stationen standen unterschiedliche Aktivierungsübungen auf dem Programm.

Die meisten Ballkontakte sammelten parallel dazu die Torhüter. Zusammen mit dem Torwarttrainerteam gingen sie verschiedene Situationen im Spielaufbau durch. Dabei lief einer der Trainer die Torhüter rund um Robin Lisewski aus verschiedenen Winkeln an, woraufhin dieser jeweils eine passende Lösung im Spielaufbau finden musste.

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Die Torhüter gingen einige Sachen im Spielaufbau durch.

Teamwettbewerb

Später schlossen sich die Torhüter den drei Teams an – und es folgten zwei Teamwettbewerbe. Bei der ersten Challenge mussten die Spieler einen Kreis bilden, sich Hand in Hand nehmen und den Ball dabei in der Luft halten. Wer als erstes wieder die Ausgangsposition erreichte, gewann den Wettbewerb. Die beiden Verliererteams mussten anschließend einige Liegestütze absolvieren.

Auch beim zweiten Wettbewerb wartete diese Art der Bestrafung. Diesmal wurde der Ball von einem Mitspieler über ein Minitor gechippt, der dort wartende Spieler musste ihn mit dem ersten Kontakt verwerten. Das funktionierte mal besser – und mal weniger gut. Die Stimmung war dabei aber durchgehend positiv. Parallel trainierte Winners Osawe individuell auf dem Nebenplatz.

Zwei Tage nach dem Testspiel

Zum Abschluss der Einheit stand der Ball erneut nicht im Vordergrund. Wie Klose erklärte, soll sich dies am Dienstag ändern. Stattdessen drehten die Spieler noch einige Runden um den Platz und bedankten sich anschließend bei den anwesenden Fans für die Unterstützung vor Ort.

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Etwa 300 Fans verfolgten die relativ unspektakuläre erste Einheit des Clubs in Gais.

Klose erklärte im Nachgang, dass es sich um ein normales Programm für „+2“ handelte – also eine Einheit zwei Tage nach einem Spiel. Um 16:30 Uhr stand für die Profis zudem noch eine Einheit im Gym auf dem Programm.

Einige Neuigkeiten

Abseits des Trainings verriet Nürnbergs Trainer einige Hintergrundinformationen. Unter anderem erklärte er, dass die Aussichten auf Einsatzzeiten für Justin von der Hitz aktuell nicht die besten sind. Auch über die Gründe, Tino Kusanovic nicht für das Trainingslager zu nominieren, sprach der 48-Jährige.

Das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien verfolgte Klose am Sonntagabend gemeinsam mit einigen Spielern und seinem Trainerteam im Hotel des Clubs. „Basics“ wie Positionierungen, der erste Kontakt oder ständige Bewegung und Anspielstationen der Spanier waren für den FCN-Coach dabei wichtige Erkenntnisse.

Zwei Einheiten

Unabhängig davon stehen die Prinzipien, die Klose für seine Mannschaft in der kommenden Saison als wichtig empfindet, aber bereits fest. Diese möchte er am Dienstag in Gais erstmals intensiver auf den Platz bringen. In den beiden Einheiten um 10:30 Uhr und 16:00 Uhr dürften dann erstmals im Trainingslager auch inhaltliche Themen für die neue Spielzeit sichtbar werden.