Offiziell: Masouras zum FCN
Wie nun offiziell vermeldet wurde, verpflichtet der 1. FC Nürnberg Rechtsverteidiger Giannis Masouras vom zypriotischen Meister Omonia Nikosia. „Mit Ioannis bekommen wir viel Qualität auf der rechten Außenverteidigerposition. Er hat in den vergangenen Jahren seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Er wird uns nicht nur auf dem Platz durch seine Offensivstärke sowie mit seinem Tempo weiterhelfen, sondern wir werden in unserer jungen Kabine auch von seiner Erfahrung insgesamt profitieren“, freut sich Joti Chatzialexiou darüber, den 29-jährigen Griechen in Nürnberg begrüßen zu dürfen.
Neben seinen sportlichen Qualitäten (Analyse hier), die an das Profil des zum FC Augsburg zurückgekehrten Leihspielers Henri Koudossou erinnern, bringt Masouras offenbar auch abseits des Platzes einige Eigenschaften mit, die dem Club gut zu Gesicht stehen könnten – und nach denen die Franken suchten. Schließlich kündigte der Sportvorstand im Winter noch an: „Ich glaube, wir haben noch Potenziale darin, künftig noch gezielter auf die Charakter- und Mentalitätsebene bei der Spielerauswahl zu schauen.“
Masouras „ist ein Kämpfer“
Dies scheint beim Masouras-Transfer berücksichtigt worden zu sein – zumindest, wenn man den Aussagen eines Transfer-Experten aus Zypern glaubt. „Er besticht durch die Leidenschaft, die er auf dem Platz zeigt, und dadurch, dass er in jedem Spiel 100 Prozent gibt. Er ist ein Kämpfer, hasst es zu verlieren und strebt stets nach dem Besten“, sagt der zypriotische Sportjournalist und Chefredakteur von MeridianSports, Theodoros Tsiolakis, der Omonia zudem über viele Spiele hinweg als Field Reporter begleitete, im Interview mit dem CLUBFOKUS.
„Von den Fans sehr geliebt“
Hinzu komme Masouras’ Erfahrung, mit der er einer jungen Nürnberger Mannschaft Stabilität verleihen könne: „Er ist ein sehr guter Spieler im besten Alter und verfügt über reichlich Erfahrung.“
Was in Nürnberg ebenfalls gut ankommen dürfte: nicht nur seine Hingabe auf dem Feld, sondern auch seine Identifikation mit dem Verein, wie er sie in Zypern zeigte: „Bei Omonia Nikosia trug er maßgeblich zum Meistertitel des Vereins bei und wurde von den Fans sehr geliebt, da er eine besondere Beziehung zu ihnen hatte“, so Tsiolakis.
Masouras-Profil scheint zu passen
Entscheidend bleibt allerdings seine sportliche Qualität. „Sein Spiel zeichnet sich durch Qualität, Schnelligkeit und Leidenschaft aus“, beschreibt Tsiolakis den Neuzugang – und deckt sich damit weitgehend mit der CLUBFOKUS-Analyse.
Inwiefern Giannis Masouras dieses Gesamtpaket auch auf die 2. Bundesliga übertragen kann, bleibt zunächst abzuwarten. Angesichts seines Profils scheint die Wahrscheinlichkeit aber zumindest erhöht, dass sich der Neuzugang beim 1. FC Nürnberg schnell zurechtfinden könnte.


