„Dann gibt es kaum eine Mannschaft, die uns so einfach schlägt“ – FCN will „nochmal angreifen“

Der 1. FC Nürnberg gibt sich nach zwei Siegen selbstbewusst.

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Foto: DO IT NOW Media

FCN will Saison „so gut wie möglich“ abschließen

Nachdem die Länderspielpause auf der Zielgeraden ist, geht es für den 1. FC Nürnberg in den Schlussspurt der 2. Bundesliga. Nach den beiden Siegen vor der zweiwöchigen Pause gegen Holstein Kiel und den 1. FC Kaiserslautern können die Franken angesichts von acht Punkten Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz wieder den Blick nach oben richten.

„Das war wichtig vor der Länderspielpause, uns einen kleinen Vorsprung zu erspielen“, wusste Julian Justvan am Sky-Mikrofon nach dem überzeugenden 3:0 über den FCK. Insofern gehe es nun darum, „die Saison so gut wie möglich“ abzuschließen. Nürnbergs Nummer zehn möchte an den verbleibenden sieben Spieltagen „nochmal angreifen“.

Mit den kommenden fünf Gegnern, die allesamt hinter dem Club stehen, erscheint die Chance groß, noch einige Punkte sammeln zu können.

Selbstbewusster Kapitän

Dieser Überzeugung ist auch Kapitän Fabio Gruber – insbesondere, wenn man so auftritt wie zuletzt gegen die Lauterer: „Ich habe schon oft gesagt: wenn wir die Intensität und Schärfe ins Spiel bringen, dann gibt es kaum eine Mannschaft, die uns so einfach schlägt“.

In Verbindung mit den beiden Siegen und den damit beseitigten Abstiegssorgen vor der Länderspielpause blickt der 23-jährige Innenverteidiger „relativ entspannt“ auf die Restsaison.

Klose will „mitschwimmen“

Etwas zurückhaltender bleibt Trainer Miroslav Klose: „Ich werde der Mannschaft jetzt nicht sagen, dass wir da unten raus sind, weil wir das nicht sind“, möchte er sich mit Tabellenplatz neun nicht in zu großer Sicherheit wiegen, sich gleichzeitig aber auch noch nicht zufriedengeben: „Trotzdem wollen wir, was den KSC, Lautern und Hertha angeht, nicht abreißen lassen.“

Nach dem jüngsten Sieg ist beispielsweise der siebtplatzierte FCK nur noch vier Punkte entfernt: „Aber es ist nicht so, dass die so weit weg sind. Wir wollen da schon mitschwimmen“, so der 47-Jährige, für den die eigenen Ergebnisse aber entscheidend bleiben: „Wir haben immer gesagt, dass wir auf uns schauen und unsere Punkte erst mal einfahren müssen. Dann kann man auf die Tabelle schauen.“

Machbares Restprogramm für Top-7?

Möglicherweise gelingt es dem 1. FC Nürnberg ja doch noch, das vor der Saison von Sportvorstand Joti Chatzialexiou formulierte Ziel einer Top-7-Platzierung zu erreichen. Beginnen kann der FCN damit am Ostersonntag in Braunschweig, ehe mit Dresden, Bielefeld, Magdeburg und Fürth vier weitere Abstiegskandidaten warten.

Auf Grundlage der durchschnittlichen Platzierung der Gegner (11,0 laut Transfermarkt.de) gehört dieses Restprogramm zu den einfacheren der 2. Bundesliga – obwohl an den letzten beiden Spieltagen mit Schalke und Hannover noch zwei potenzielle Aufsteiger zu bespielen sind.