Nzingoula macht Lust auf mehr
Mit Rabby Nzingoula fügte der 1. FC Nürnberg seinem Mittelfeld ein neues Element hinzu. Der Leihspieler kam im Winter vom Ligue-1-Verein Racing Straßburg. Anders als beispielsweise die technisch versierten Rafael Lubach und Finn Becker bringt der 20-jährige Franzose mehr Physis und Intensität in das Spiel des Clubs. Seine bisherigen acht Einsätze, zuletzt beim 3:0-Sieg über den 1. FC Kaiserslautern, machten beim FCN bereits Lust auf mehr.
Kaufoption nicht zu stemmen
Doch inwieweit Nzingoula auch über diese Saison hinaus in Nürnberg bleiben wird, ist fraglich. Zwar verfügen die Franken über eine Kaufoption, diese ist mit kolportierten vier Millionen Euro jedoch zu teuer für den derzeitigen Tabellenneunten der 2. Bundesliga.
„Es ist schon ein sehr großes Gesamtpaket, das wir mit unseren finanziellen Mitteln so leider nicht stemmen können“, bestätigte Joti Chatzialexiou gegenüber den Nürnberger Nachrichten – womit offenbar bereits feststeht, dass die Kaufoption nicht aktiviert wird.
Nzingoula will bleiben?
Nichtsdestotrotz will der Sportvorstand Nzingoula beim Club halten: „Man muss sehen, ob es vielleicht andere kreative Lösungen gibt“. Laut den Nürnberger Nachrichten sieht der 50-Jährige Parallelen zu Janis Antiste, nach dessen Leihe in der Vorsaison jedoch keine gemeinsame Lösung gefunden wurde und es zur Trennung kam.
Ob die Chancen bei Nzingoula nun besser stehen? Der Spieler scheint sich jedenfalls äußerst wohl in Nürnberg zu fühlen. Auf einen Kommentar eines Fans auf Instagram, dass er beim FCN bleiben soll, antwortete der Leihspieler mit einem Lachsmiley: „Sag das dem Trainer“.
Mehr Zweitliga-Fußball mit Nzingoula?
Es wirkt also so, als würden sowohl der Spieler als auch der 1. FC Nürnberg die Zusammenarbeit gerne über diese Saison hinaus fortsetzen. Doch wie so oft wird die finanzielle Frage entscheidend sein, ob ein Spieler – in diesem Fall Rabby Nzingoula – bleiben kann.
Mit seinen Eigenschaften würde er jedenfalls dabei helfen, künftig „ein bisschen mehr Zweitliga-Fußball“ zu spielen, wie es Chatzialexiou gegenüber den Nürnberger Nachrichten in Bezug auf die Kaderplanung ankündigte: „Da geht es in erster Linie um Intensität, um Wucht und Power. Wir wollen uns nicht mehr nur auf das Fußballerische verlassen müssen.“



