FCN-Partner Jamestown künftig auch in Schweden aktiv

Mit Hilfe des FCN-Partners Jamestown möchte Djurgårdens IF an die Erfolge anderer Vereine anknüpfen.

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Foto: DO IT NOW Media

Weiteres Jahr


Seit dem vergangenen Sommer kooperiert der 1. FC Nürnberg mit dem Unternehmen Jamestown Analytics. Damit reihte man sich zu bekannten Erfolgsbeispielen wie Brighton & Hove Albion, Union Saint-Gilloise oder Como 1907 ein. „Davon wollen auch wir profitieren. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit“, freute sich FCN-Sportvorstand Joti Chatzialexiou.

Umso glücklicher dürfte er sein, dass die ursprünglich vereinbarte Laufzeit für eine Saison auch auf die kommende ausgeweitet werden soll, wie die BILD berichtet. Dadurch hofft man, noch mehr Transfers wie Mohamed Ali Zoma tätigen zu können. Dennoch besteht nach wie vor Optimierungsbedarf, sodass das Unternehmen bislang nicht so erfolgreich beim Club eingesetzt wurde, wie man es sich vorstellt.

Neue Kooperation


Zur kommenden Transferperiode wird Jamestown bei einem weiteren Verein tätig werden. Der schwedische Erstligist Djurgårdens IF setzt nun auf das Unternehmen, wie man auf der Mitgliederversammlung bekanntgab. Damit einhergehend trennt man sich von Sportchef Bo Andersson. Grund dafür ist, dass der Tabellenfünfte der abgelaufenen Allsvenskan unter dem neuen CEO Hampus Frisén, der seit einigen Monaten im Amt ist, verstärkt auf Daten im Scouting setzen möchte – und das nicht mit Anderssons Vorstellungen übereinstimmte.

Positivbeispiel


Interessant wird, wie sich die Transferstrategie – und letztendlich auch der sportliche Erfolg – der Schweden dadurch verändern wird. In den vergangenen 20 Jahren konnte man nur einmal die heimische Meisterschaft (2019) gewinnen und blieb ansonsten oftmals hinter den Erwartungen zurück.

Wie schnell sich das Blatt wenden kann, zeigt unter anderem der Heart of Midlothian Football Club. Die Schotten kooperieren seit knapp 1,5 Jahren mit Jamestown und konnten die vergangene Spielzeit nur auf dem siebten Rang in der Scottish Premiership abschließen. Im Sommer tätigte man viele Transfers, führt derzeit die heimische Liga an – und hat damit die Gelegenheit, erstmals seit der Saison 1959/60 die Meisterschaft zu gewinnen.

„Mit einer guten Führung, guter Strategie und guten Personalentscheidungen hat man eine riesige Chance, etwas zu erreichen, die Leute zu überraschen und all das zu tun, was Hearts gerade in diesem Moment auszeichnet“, schwärmt auch Stephen Robinson, der den Ligakonkurrenten aus Aberdeen trainiert über das Portal Edingburgh News.

Auch wenn die Voraussetzungen in Deutschland nicht vergleichbar sind, wird man in Nürnberg sicherlich hoffen, ansatzweise an die Erfolgsgeschichte der Hearts anzuknüpfen – wofür Jamestown mit all seinen Stärken und Schwächen ein wichtiger Baustein sein soll.